Komm mit mir in meine Welt der Bücher! So bunt, wie nur ein Blumengarten sein kann, ist auch die Auswahl meines Lesestoffs! Was gibt es Schöneres als dorthin zu reisen? DU findest bei mir Besprechungen über neue Literatur aus unterschiedlichen Themen, wie Gegenwartslektüre aus den Bereichen Frau und Familie, historische Romane, Liebe und Fantasy. Ich berichte hier hobbymässig über meine gefundenen und gelesenen Neuerscheinungen, sowie über meine Lieblingslektüren.
Wikipedia
Dienstag, 18. August 2026
*Das Blau auf der anderen Seite* von Lucinde Hutzenlaub - erschienen im Penguin Verlag
Dienstag, 14. Mai 2024
*unbezahltes Rezensionsexemplar, Werbung*
Übersetzt von Judith Elze, Anne Emmert
Hardcover mit Schutzumschlag, 496 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-424-35128-6
Erschienen am 18. Oktober 2023
INHALT/KLAPPENTEXT: ach einem Schicksalsschlag steht Irene am Tiefpunkt ihres Lebens. Spontan steigt sie in einen Bus ohne zu wissen, wohin er sie führt. Als sie schließlich in einem kleinen Dorf in Mittelamerika landet, quartiert sie sich in einem Hotel am Fuß eines Vulkans ein, wo sie sich zum ersten Mal nach einer langen Zeit zu Hause und geborgen fühlt. Es ist ein paradiesischer Ort, an dem die bunten, wunderschönen Vögel die Künstlerin Irene zum Malen inspirieren.
Durch unvorhergesehene Ereignisse wird ihr das Hotel übertragen. Anfangs noch skeptisch nimmt sie jedoch nach und nach die neue Aufgabe an. Es ist die Gemeinschaft im Hotel und auch dessen besondere Gäste, die ihr einen neuen Lebensinhalt geben. Doch wird sie jemals wieder glücklich sein?
Joyce Maynard war Reporterin bei der New York Times und arbeitet noch heute als freie Journalistin für verschiedene große Magazine. Ihre Kolumnen und Artikel erscheinen in zahlreichen US-Zeitschriften. Mit ihren Erinnerungen an die gemeinsame Zeit mit dem Schriftsteller J.D. Salinger schrieb sie einen internationalen Bestseller. Die Autorin ist Mutter dreier erwachsener Kinder und lebt in Kalifornien und Lake Atitlan, Guatemala.
Montag, 30. Oktober 2023
*Schwestern wie Ebbe und Flut* von Thesche Wulff - erschienen im Droemer Verlag
*unbezahlte Werbung*
INHALT/KLAPPENTEXT:
Mira kehrt nach langer Zeit auf ihre Herzensinsel Amrum zurück. Hier lebte ihr geliebter Patenonkel Ocko, der ihr früher beim gemeinsamen Treibgutsammeln tausende Geschichten zu ihren Fundstücken erzählte. Doch nun ist Ocko tot, und Miras Schwester drängt sie, sein altes Kapitänshaus abreißen zu lassen. Als ein Sturm die Insel heimsucht und auch Ockos Haus zerstört, fällt Mira ein ganz besonderes Stück Treibgut in die Hände. Es erinnert sie an eine von Ockos Geschichten, in der sie selbst eine besondere Rolle spielte. Und plötzlich muss sich Mira fragen, ob diese Geschichte mehr war als nur Seemannsgarn. Hatte sie nicht vielmehr mit ihrem eigenen Leben zu tun?
Montag, 31. Juli 2023
*Der Himmel über Cornwall* von Liz Fenwick - erschienen im Goldmann Verlag
*Werbung unbezahlt*
DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Kristina Lake-Zapp
Originaltitel: The River Between Us
Originalverlag: HQ
Taschenbuch, Broschur, 560 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-49318-0
Erschienen am 21. Juni 2023
INHALT/KLAPPENTEXT: Theodora hat ein altes Haus im idyllischen Cornwall gekauft, um nach ihrer gescheiterten Ehe einen Neuanfang zu wagen. Doch als sie zum ersten Mal vor dem Boatman’s Cottage steht, muss sie feststellen, dass ihr neues Heim seine besten Zeiten hinter sich hat. Entschlossen krempelt Theo die Ärmel hoch, beginnt mit der Renovierung des Hauses und verhilft dem verwilderten Garten zu alter Pracht. Dabei stößt sie auf geheimnisvolle, hundert Jahre alte Briefe, die von einer tragischen Liebe erzählen. Während Theo immer tiefer in die Geschichte der Liebenden eintaucht, öffnet sich auch für sie selbst ein Weg zu neuem Glück …
Liz Fenwick hat schon an vielen Orten auf der Welt gelebt. Doch schließlich ist die dreifache Mutter ihrem Herzen gefolgt und nach England gezogen. Denn wirklich zu Hause fühlt sie sich nur in ihrem Cottage in Cornwall, wo auch ihre Romane beheimatet sind.
Montag, 22. Mai 2023
*Das Rosencottage* von Constanze Wilken - erschienen im Goldmann Verlag
*Werbung, unbezahlt*
ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 512 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-49280-0
Erschienen am 20. April 2023
INHALT/KLAPPENTEXT: Die junge Künstlerin Kirsty Paterson schlägt sich in Edinburgh mühsam mit verschiedenen Jobs durch. Doch dann stirbt ihre geliebte Großmutter Fiona und vererbt Kirsty ihr Rosencottage auf der malerischen Insel Tiree. Mit dem Haus verbindet Kirsty die glücklichsten Sommer ihrer Kindheit. Ihre Großmutter hat jedoch eine Bitte an das Erbe geknüpft: Kirsty soll das Verschwinden von Fionas Kinderfreundin Livie vor vielen Jahren aufklären. Schon bald löst sie mit ihrer Spurensuche schicksalhafte Ereignisse aus und trifft auf den undurchschaubaren, aber attraktiven Schriftsteller Finlay ...
Constanze Wilken, geboren 1968 in St. Peter-Ording, studierte Kunstgeschichte, Politologie und Literaturwissenschaften in Kiel und promovierte an der University of Wales in Aberystwyth. Als Autorin ist sie sowohl mit großen Frauen- als auch mit historischen Romanen erfolgreich. Weitere Titel von Constanze Wilken sind bei Goldmann in Vorbereitung.
Mein Leseeindruck: Die Rahmenhandlung (ein vererbtes Cottage, gelegen auf der inneren Hebrideninsel Tiree in Schottland), dieses angenehmen und gut zu lesendem Wohlfühl Romans , wurde sicher schon oft benutzt um den Lesern ein schönes Leseerlebnis zu vermitteln. Und doch besticht diese berührende Geschichte ungemein und ich habe mich bezaubern lassen und diese Lesezeit sehr genossen. Kirsty's Grossmutter Fiona Paterson hat an das Antreten des Erbe ein Bedingung geknüpft. Kirsty soll sich auf eine Spurensuche begeben um das Schicksal der jahrzehntelang verschollenen Livie , einer Jugend und Kinderfreundin der Großmuter , aufzuklären. Eine spannende Spurensuche beginnt und Kirsty gelingt es nach und nach Licht in das Dunkel der damaligen Ereignisse zu bringen. Eine zweite Überraschung wartet allerdings noch beim Eintreffen im Rosencottage auf die junge Frau. Ein bekannter Schriftsteller lebt dort , gebunden durch einen gültigen Mietvertrag, den er mit Fiona Patterson abgeschlossen hat. Nun teilen sich Finley, der Schriftsteller und die junge Malerin Kirsty für einige Zeit das Cottage - lernen sich und die Insel Tiree kennen und lieben.
Die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen der Autorin und ihr stimmiger und flüssiger Schreibstil zeugen von ihrer grossen Kenntnis und Liebe zu dieser herben inneren Hebriden-Insellandschaft inmitten des wilden Atlantik. Das Meer, seine Unberechenheit mit der ewigen Beständigkeit der Gezeiten beeinflußt die Menschen, ihre Lebens- und Denkweise und auch Kirsty und Finley können sich dem nicht entziehen. Kirsty hat glückliche Kindheitstage bei der Großmutter auf Tiree verbracht hat. Finley dagegen hat auf Tiree einen dramatischen, persönlichen Schicksalsschlag zu verarbeiten und kämpft mit seinen Dämonen. Sympathische Inselbewohner geben der Geschichte ein schönes Feeling und Kirsty und Finley eine neue Heimat mit gemeinsamen Freunden.
Wäre da nicht die unheimliche Familie McMillan, die Kirsty das Leben auf der Insel aus unergründlichen Motiven sehr schwer macht, ja sie sogar verfolgt und bedroht,,,,
Meine Bewertung : FÜNF ***** STERNE für diesen Wohlfühlroman aus dem Genre Liebe und Familie.
Vielen Dank an die Autorin und den Goldmann Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar!
Montag, 15. Mai 2023
*Warum ein MANN, wenn man MEER haben kann? * von Christine Ziegler - erschienen im Knaur Verlag
Erscheinungstermin: 03.04.2023
INHALT/Klappentext: Drei Freundinnen, zwei Ehemänner und ein Traum-Urlaub mit Hindernissen
»Warum ein Mann, wenn man Meer haben kann?« ist ein herrlich humorvoller Roman über die Tücken der Ehe und ein traumhaftes Anwesen in der Toskana.
Ob es am Prosecco lag? Als Bell und Saskia erfahren, dass ihre verwitwete Freundin Mona ein traumhaftes Anwesen in der Toskana erbt, haben die Frauen DIE Idee, wie sie ihre eigenen langjährigen Beziehungen vor deren größtem natürlichem Feind bewahren können – dem Urlaub zu zweit: Sie fahren einfach alle zusammen nach Italien! Eine geniale (Geschäfts)-Idee, oder?
Tagsüber werden die Männer je nach Interessenlage und natürlich ohne deren Wissen fröhlich durchgetauscht. So können die Freundinnen nach Herzenslust am Strand entspannen, durch Olivenhaine wandern oder einen Stadtbummel unternehmen. Dummerweise zieht die Urlaubsmann-Tauschagentur ein paar ungeahnte Turbulenzen nach sich – und dann ist da noch Monas Nachbar Fabio, den sie vielleicht gar nicht tauschen wollen würde. Doch dazu müsste er erst einmal zu ihr gehören …
Mit einfühlsamem Humor erzählt Christine Zieglers Wohlfühlroman von den Herausforderungen, die langjährige Ehen so mit sich bringen – und vom Glück, echte Freundinnen an seiner Seite zu haben.
Christine Ziegler ist in Garmisch-Partenkirchen geboren und aufgewachsen. Sie studierte Restaurierungswissenschaften und arbeitete in unterschiedlichen Museen. Mit ihrer Familie lebt sie in der Nähe von München. Am liebsten ist sie jedoch unterwegs, wo sie Menschen, Dingen, Tieren, Kunst und Krempel zuhört. Alles und jeder erzählt. Daraus entstehen ihre Geschichten.
Mein Leseeindruck: Dieser etwas merkwürdig und lustig erscheinende Titel hatte mich sofort angesprochen und ich ahnte insgeheim was mich erwarten würde. Mein Bauchgefühl täuschte mich nicht und dieses Wohlfühl Buch bescherte mir einige gemütliche und unbeschwerte Lese Stunden.
In frechem, lustigem und doch flüssig und leichtem Schreibstil zog mich die Autorin sofort in die Welt von drei älteren Münchner Freundinnen, die sich allesamt in einer Stillgruppe ihrer Babys in jungen Jahren kennengelernt hatten. Diese Freundschaften und ein enges Zusammengehörigkeitsgefühl wurden jahrelang sorgfältig gepflegt von der Psychotherapeutin Mona, der taffen Managerin Saskia und der verträumten und kreativen Bell.
Das Buch schwappt förmlich über von alltäglichen humorigen Szenen aus unserer modernen Welt zwischen Medien , Beruf sowie alten und neuen Liebschaften. Ihre aus einer überbordenden Fantasie entsprungene Geschäftsidee der drei Freundinnen hatte mich zu Beginn etwas verwirrt, aber trotzdem entwickelte sich diese sogenannte *Urlaubsmann-Tauschagentur* zu einer Geschichte , die dann doch gegen Ende etwas Ernsthaftigkeit vermittelte. Insgesamt war es aber ein unbeschwertes Lesevergnügen aus dem Genre Liebe und leichte Lektüre,,,,
Meine Bewertung: ***** Sterne aus dem Genre *unbeschwerte Wohlfühllektüre* !
Herzlichen Dank an die Autorin und den Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar!
Freitag, 31. März 2023
*Wo unsere Herzen sich finden* von Christine Bode
*Unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar*
ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 464 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10731-6
Erschienen am 14. September 2022
Inhalt/Klappentext: Endlich bekommt sie ihre große Chance! Für die junge und ehrgeizige Claire bietet sich die Möglichkeit, die Firma ihres Vaters zu modernisieren. Und sie weiß auch schon wie: Sie möchte den kleinen Betrieb des schottischen Möbeldesigners Eric übernehmen. Doch dieser weigert sich vehement, an sie zu verkaufen. Um ihn von ihrem Plan zu überzeugen, geht Claire einen Deal mit Eric ein: Zwei Monate lang wird sie in seiner Tischlerei in dem abgelegenen Dorf Glenbarry arbeiten, bevor er eine Entscheidung trifft. Umgeben von mächtigen Bergen und silbrigen Seen der Highlands dauert es nicht lange, bis Claire nicht nur von der schottischen Idylle, sondern auch von einem gewissen raubeinigen Tischler verzaubert ist …
Willkommen im idyllischen Glenbarry – hier werden Träume wahr! Der Auftakt zu einer neuen bezaubernden Reihe inmitten grüner Hügel und mit Bewohnern, die man sofort ins Herz schließt.
Christine Bode, geboren 1967, verliebte sich sofort in Schottland, als sie während eines längeren Aufenthalts auf den Britischen Inseln das Land in einem alten klapprigen Auto bereiste. Neben der wundervollen Landschaft, die nicht nur von Regen, sondern auch von Historie durchtränkt ist, sind es vor allem die unkomplizierten, liebenswerten Menschen, die Schottland für sie so einzigartig machen. Heute lebt sie mit ihrem Lebensgefährten und drei Katern in Berlin.
Mein Leseeindruck: Eine romantische Reise ins ländliche Schottland hat mir dieser wunderschöne Roman geschenkt. Der abwechslungsreiche, flüssige und stimmige Schreibstil der Autorin hat mich fasziniert und ich habe das Buch an zwei Tagen geniessen können.
Wie so oft in diesem leichten Wohlfühl-Genre spielt auch hier die Liebe zweier junger Menschen eine tragende Rolle im Geschehen. Da ist die junge Claire, Tochter und Juniorchefin eines erfolgreichen Unternehmens aus der Holzbranche, die ihren erkrankten Vater in einer verantwortungsvollen Führungsposition vertreten muss. Sie trifft auf den kernigen, ruhigen und gut aussehenden Highländer Eric, der zwar viel Talent im Möbelbau Design besitzt, aber mit seiner Werkstatt keine grossen wirtschaftlichen Erfolge erzielen kann. Claire möchte sein kleines Unternehmen ihrem Firmenimperium eingliedern und sucht Kontakt zu Eric. Der macht ihr ein ungewöhnliches Angebot in seinem Betrieb in den schottischen Highlands und so nimmt eine herzliche Affäre ihren Lauf,,,,,
Die Autorin besitzt die tolle Gabe schottische, imposante Landschaften sehr gut zu beschreiben, fügt den originellen Charakteren der dort lebenden Menschen liebenswerte und sympathische Wesenszüge hinzu und flugs befindet man sich auf einer herrlichen Kopfkino - Reise in diesen schönen Landstrich!
Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für dieses Buch im entspannenden Wohlfühl- Genre!
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung dieser sympathischen Highland-Reihe.
Herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar !
Dienstag, 27. Dezember 2022
*Das Wunder von San Teodoro* von Roberta Gregorio - erschienen im Goldmann Verlag
*unbezahlte Werbung*
ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-49271-8
Erschienen am 17. August 2022
Inhalt/Klappentext: Bürgermeisterin Mafalda ist verzweifelt. So sehr sie sich auch bemüht: San Teodoro, ihr idyllisches Dörfchen in den kampanischen Hügeln, hat wohl keine Zukunft. Gerade einmal hundert Menschen leben noch hier, und wenn der alte Carmelo stirbt, wird der Ort mangels Einwohnern auch noch den Gemeindestatus verlieren. In ihrer Not bittet Mafalda die Unternehmensberaterin Violetta um Hilfe. Violetta verliebt sich erst in das Dorf, dann in seine traditionellen Pastagerichte und schließlich in Mafaldas Sohn Fernando. Sie ist entschlossen, San Teodoro zu retten – mithilfe einer Senioren-WG und deren Rezepten. Doch womöglich kann nur ein Wunder des heiligen Teodoro alles zum Guten wenden ...
Mittwoch, 3. August 2022
*Das Leuchten vergangener Sterne* von Rena Fischer - erschienen im dtv Verlag
*Werbung, unbezahlt*
ISBN: 978-3-423-26336-8
Erscheinungsdatum: 20.07.2022
1. Auflage
480 Seiten
Format: 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch
Inhalt/Klappentext: Frühling in Andalusien. Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die junge Nina Winter von München nach Sevilla. Für einen wichtigen Großkunden soll die erfolgreiche Unternehmensberaterin die Seriosität einer archäologischen Ausgrabung prüfen. Grabungsleiter ist der so attraktive wie eigenwillige Dr. Taran Sternberg, der sich mit Leib und Seele der Wissenschaft verschrieben hat. Ist er wirklich einem sensationellen phönizischen Goldschatz auf der Spur? Und welche gefährliche Rolle spielt dabei der zwielichtige Archäologe Orlando Torres? Nina gerät zwischen die Fronten der rivalisierenden Männer, die bereit sind, mit allen Mitteln für ihr Ziel und um Ninas Herz zu kämpfen.
Rena Fischer lebte und arbeitete einige Jahre in Irland und Spanien, bevor sie anfing, Bücher zu schreiben. Auf Reisen kommen ihr immer die besten Schreibideen. Ganz besonders schlägt ihr Herz für die unendlichen Weiten der schottischen Highlands. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in München.
Mein Leseeindruck: Drei Protagonist*innen prägen dieses stimmungsvollen Wohlfühl Roman und lassen diesen Reisetrip nach Andalusien / Spanien zu einem unvergesslichem Leseerlebnis werden. Die junge Nina, eine taffe Unternehmensberaterin bekommt den Auftrag ein archäologisches Ausgrabungsprojekt des Leiters Dr. Taran Sternberg für einen ihrer vermögenden Mandanten genauestens zu überprüfen und zu bewerten. Sie soll eine objektive Kosten-Nutzen-Rechnung für das hochpreisige Sponsoring ihres Mandanten aufstellen. Zur Beratung steht ihr zusätzlich der spanische Archäologe Orlando Torres zur Seite.
Dieser Trip in das heisse und wunderschöne Andalusien hat mich mitgerissen und sehr begeistert. Die Autorin Rena Fischer hat einen atmosphärisch stimmigen Aufenthalt beschrieben, der zwischen romantischer Liebe, Kriminalität, Familienkonflikten mit herzergreifenden Kindheitserinnerungen aller drei Protagonist*innen, hin und her pendelt. Nina, Taran, und Orlando werden charaktermässig treffend und sehr einfühlsam von der Autorin dargestellt. Sie sind mir während des Lesens der ca. vierhundertsiebzig Seiten alle drei voll vertraut geworden und ich habe sie in mein Herz geschlossen. Sogar der umtriebige Geschäftsmann Orlando hat es geschafft, mein Verständnis für seine schwierige Situation zu akzeptieren und sie mit seinen negativen Familien - und Kindheitserlebnissen in Spanien zu entschuldigen. Auch Nina und Taran hatten keine einfache und harmonische Kindheit - konnten sich trotz allem beide eine tolle Berufs-Karriere erarbeiten.
Nun etwas zum archäologischem Setting des Buches. Eine sehr gute Recherche der Geschichte dieses bezaubernden Landstrichs *Andalucia* hat uns die Autorin mitgeliefert. Wissensmässig hat sie unglaublich viele Geschichtsdaten erklärt und dem Leser spielerisch und genauestens in die archäologische Vergangenheit des Landes zurückversetzt und sie mit den touristischen Sehenswürdigkeiten des heutigen Andalusien verbunden. Ein perfekt gelungener Streifzug durch Sevilla , Córdoba und andere Landstriche und Städte Andalusiens! Die Beschreibung der Prozessionen während der Osterzeit in Sevilla haben mich zum Beispiel stark gefesselt und in einen Lesesog gezogen. Diese grosse Bandbreite von so unterschiedlichen Themen wie Liebe, Beruf auch Beruf_ung wie bei Dr. Taran Sternberg, heutiger archäologischer Forschungsarbeit sowie bandenmässig organisierter Kriminalität , welche bis in hohe Regierungskreise eventuell hineinreicht, hat Rena Fischer geschickt, spannend und ehrlich zu einem fiktiven Roman verwoben. Ein wahres Füllhorn von schockierenden Erkenntnissen hat sie dem Leser nahe gebracht und dieses Buch fast in einen Krimi verwandelt......
Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für diesen Wohlfühl-Roman, der mich sehr gut unterhalten hat und zusätzlich auch mein Wissen über Andalusien vergrössert hat.
Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar mit dem wunderschönen Cover!
Donnerstag, 30. Juni 2022
*Die wundersame Reise der Bienen* von Katja Keweritsch - erschienen im Diana Verlag
*Werbung, unbezahlt*
Herausgeber : Diana Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (8. März 2022)Sprache : DeutschTaschenbuch : 400 Seiten ISBN-10 : 3453360842 ISBN-13 : 978-3453360846
Inhalt/Klappentext: Anna hat ihren Urlaub an der sonnigen Côte d’Azur gerade beendet und will zurück nach Hamburg reisen. Als sich die Türen des Flugzeugs schließen, hat sie eine Panikattacke und verlässt fluchtartig die Maschine. Wie soll sie jetzt nach Hause kommen? Bus und Bahn scheiden aus, denn auch dort wäre sie eingesperrt und könnte nicht jederzeit aussteigen. Schließlich registriert sie sich bei der Mitfahrzentrale - und lernt Harm kennen. Er ist auf dem Rückweg von Südfrankreich nach Kiel. In seinem Gepäck: Bienenköniginnen. Er nimmt Anna mit und gemeinsam machen sie sich auf zu einem emotionalen Roadtrip, der völlig anders endet als erwartet.
Katja Keweritsch ist Ethnologin und Journalistin. Sie ist in einem friesischen Dorf aufgewachsen, von dem aus es sie schon früh in die Welt zog. Neben Köln und Hamburg studierte sie in Los Angeles und lebte zeitweise in Mumbai und auf Sansibar. Heute wohnt sie mit ihrer Familie an der Elbe. In ihrem Debütroman »Die wundersame Reise der Bienen« schreibt sie über die Liebe und darüber, wie wichtig es ist, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren.
Mein Leseeindruck: Dieser interessante und sehr emotionale Roadtrip durch Südfrankreich hat mich voll erreicht und zu Anfang begeistert. Eine sonnige Urlaubsstimmung an der Côte d’Azur , die nur durch eine kleine Verstimmung der Protagonistin Anna merkwürdig beendet wurde. Ihr langjähriger Lebensgefährte Christoph hat ihr einen unromantischen und in Annas Augen unpassenden Heiratsantrag gemacht, der sie völlig verwirrt und aus ihrer altbekannten, bequemen Beziehungsbahn wirft. Fluchtartig und verstört verlässt sie das Flugzeug kurz vor dem Abheben der Maschine infolge einer Panikattacke - und Freund Christoph lässt sie ungerührt aussteigen. Seine Arbeit mit unerledigten Aufgaben wartet auf ihn. Er fliegt allein nach Hause.
Wie es nun weitergeht? Anna bekommt über eine Mitfahrzentrale Kontakt zum jungen Deutschen Harm, der eine sehr spezielle Aufgabe durchführt. Auf seinem Weg in die Heimat Kiel soll er Bienenköniginnen an verschiedene Imker in Südfrankreich verteilen. Anna kämpft mit ihrer Panikattacke und Harm reagiert sofort mit ganz viel Empathie und Fürsorge, pflegt und reist mit Anna weiter durch die Provence gen Heimat. Die beiden jungen Leute kommen sich durch viele aufwühlende Erlebnisse immer näher und eine zarte Zuneigung entwickelt sich stetig.
Ganz wunderschön mit herrlichen Ortsbeschreibungen und stimmigen Eindrücken Südfrankreichs reagiert die Autorin auf diesen Vorfall mit ihren weiterführenden Zeilen. Der Duft der Lavendel Felder ist fast beim Lesen zu erriechen mitsamt der brennenden Sonne des Südens auf der Haut. Etliche fast poetisch zu nennende Passagen lockern das Buch zauberhaft auf . Es liest sich in diesem ersten Teil des Romans sehr schön, unbeschwert, dank des flüssigen und leichten Schreibstils der Autorin.
Doch dann passiert etwas was ich so nicht erwartet habe. Das Buch teilt sich plötzlich wundersam in einen zweiten Teil, der für Harm und Anna wieder in Deutschland spielt und wird zur komplizierten Charakterstudie. Erst jetzt lernt der Leser die drei jungen Menschen wirklich besser kennen. Anna hat sich in wohl in ihrer auf äusseren Luxus bauenden Beziehung zu Christoph innerlich verbogen und steckt voller Unsicherheiten und Zweifel zu sich selbst. Auch Harm ist nicht der Sunnyboy aus der sonnigen Provence , sondern hat einen schweren familiären Schicksalsschlag zu meistern.
Wie dieses Beziehungschaos weitergeht und endet könnt ihr gerne in diesem leichten Wohlfühl Roman weiter erlesen,,,,
Meine Bewertung: Ein Wohlfühl Roman, dem ich gerne vier **** Sterne gebe.
Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Mittwoch, 16. Februar 2022
*SIEBEN TAGE AM FLUSS* von Hannah Richell - erschienen im Diana Verlag
*Werbung, unbezahlt* Verlagslink
DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Christiane Burkhardt
Originaltitel: The River Home
Originalverlag: Orion
Taschenbuch, Klappenbroschur, 384 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-36080-8
Erschienen am 09. August 2021
Inhalt/Klappentext: In ihrem alten, am Fluss gelegenen Gutshaus Windfalls aus dem siebzehnten Jahrhundert mit seinen großen, weiß gestrichenen Schiebefenstern, dem grauen Schieferdach und dem Blauregen, der sich an der Fassade hochrankt, kommen die Sorrells zu einer Hochzeit zusammen.
Lucy versucht, die zerbrochenen Familienbande zu kitten. Eve kämpft darum, ihr scheinbar perfektes Leben zusammenzuhalten. Ihre Mutter, Kit, eine berühmte Autorin, hegt einen tiefen Groll gegen ihre jüngste Tochter. Und Margot, die ihr Zuhause vor acht Jahren verlassen hat, muss sich nun ihrem dunklen Geheimnis stellen …Als sich alle für eine Woche voller Feierlichkeiten und Konfrontationen zusammenfinden, scheint die Kluft zwischen ihnen unüberwindbar. Kann es nach all dieser Zeit zu einer Versöhnung kommen?
Hannah Richell wuchs in England und Kanada auf, verbrachte viele Jahre in Australien und lebt heute mit ihrer Familie im Südwesten von England. Sie arbeitete im Marketing der Film- und Verlagsbranche und für verschiedene Zeitungen und Magazine, bevor sie begann, Geschichten zu schreiben. Ihre Romane begeistern Leser und Presse weltweit und werden in 17 Sprachen übersetzt.
Mein Leseeindruck: Eine Hochzeit die alle Familienmitglieder wieder zusammen bringen soll. So plant es die junge Lucy und kehrt in ihre Heimat nach Windfalls zurück. Sie überrascht alle mit der Idee einer spontanen Hochzeit und möchte bei dieser Gelegenheit der Familie etwas sehr Wichtiges mitteilen. Auch Margot, die jüngste der Geschwister Eve und Lucy soll unbedingt kommen. Sie hat seit Jahren kaum Kontakt zur Familie, vor allen Dingen nicht zu ihrer Mutter. Die Eltern Ted und Kit, eine bekannte Schriftstellerin, haben sich vor Jahren auf eine unschöne Weise getrennt. Margot, die Jüngste der Familie hat diese Trennung der Eltern kaum verarbeitet.
Ich war überrascht vom schönen und ansprechendem Schreibstil der Autorin. Sie lässt die Geschwister und Eltern jeweils aus unterschiedlichen Zeitsträngen zu Wort kommen und so kann sich der Leser einen Zusammenhang des Geschehens wie ein Puzzle nach und nach zusammensetzen. Das unbeschwerte Aufwachsen der drei Mädchen auf dem Gut Windfalls wird bunt und stimmig beschrieben, wie auch die Jahreszeiten und Stimmungen auf dem abgelegenen Landgut am Fluss. Die Lebensgeschichten der Eltern vor der Familiengründung kommen ebenfalls nicht zu kurz und ich habe zu allen Protagonisten des Buches eine wunderschöne und enge Lesebindung aufbauen können. Es waren spannende, aufregende, lustige sowie auch traurige Lesestunden, die mir sicher lange im Kopf nachhallen werden.
Meine Bewertung: Fünf ***** Sterne für dieses dramatische und einnehmende Leseerlebnis!
Danke an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Dienstag, 19. Januar 2021
*Winter in Bloomsbury* von Annie Darling erschienen im Penguin Verlag
*Werbung , unbezahlt*
DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Ivana Marinović
Originaltitel: A Winter Kiss In Rochester Mews
Originalverlag: Harper Collins, London 2018
Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10607-4
Erschienen am 28. September 2020
Inhalt/Klappentext: Mattie backt die köstlichsten Weihnachtsplätzchen, doch das Rezept für ihren Traummann hat sie noch nicht gefunden ...
Die himmlischen selbstgebackenen Köstlichkeiten, die Mattie im Tearoom der kleinen Buchhandlung in Bloomsbury serviert, sind weit über die Grenzen des Londoner Stadtteils bekannt. Eigentlich müsste der Dezember mit seinen leuchtend geschmückten Straßen und duftenden Weihnachtsplätzchen für Mattie die schönste Zeit des Jahres sein – wenn ihr vor Jahren nicht ausgerechnet an Heiligabend das Herz gebrochen worden wäre. Es gibt nur eins, was Mattie noch schlimmer findet als die Feiertage: ihren unverschämten, aber gleichzeitig ziemlich attraktiven Kollegen Tom. Doch als mitten im Weihnachtstrubel die gesamte Belegschaft ausfällt, müssen Mattie und Tom den Laden plötzlich ganz allein führen ...
Annie Darling lebt in einer winzigen Londoner Wohnung, in der man vor lauter Bücherstapeln kaum laufen kann. Ihre großen Leidenschaften sind Liebesromane und ihre Katze. »Der kleine Laden in Bloomsbury« ist Annie Darlings Debüt in deutscher Sprache und der Beginn einer Reihe um eine wunderbare kleine Buchhandlung in Bloomsbury.
Meine Meinung: Dieses Büchlein ist der letzte Band einer vierteiligen Reihe. Jedes Buch kann man aber auch einzeln für sich geniessen. Das ansprechende Cover mit dem Schneemann und einem Weihnachtsbaum vermittelt sofort ein gefälliges und leichtes Leseversprechen. Es ist ein absolutes Wohlfühlbuch, welches flüssig und angenehm zu lesen ist und von der Autorin romantisch und liebevoll verfasst wurde.
Mattie führt einen kleinen Tearoom in der Nachbarschaft der Buchhandlung *Happy Ends* , liebt den Kundenkontakt und backt wunderbare Scones, Kuchen und Torten. Es ist ihre Leidenschaft und doch vermisst sie eine persönliche Liebesbeziehung nach einer bitteren Enttäuschung in ihrem Leben. Plötzlich muss sie sich aus arbeitstechnischen Gründen mit dem Buchhändler Tom auseinandersetzen und erlebt so manche positive und auch negative Überraschung mit ihm. Es gibt noch einige nette andere Protagonisten wie Posy , die schwangere Inhaberin der kleinen Buchhandlung, sowie die emsige Nina, die sich sehr gerne um die Dekoration des Ladens und auch des Tearooms kümmert. Ich möchte abschliessend noch die scheue Verity erwähnen, die sich lieber im Hintergrund der Buchhandlung aufhält.
Das Setting spielt in London zur Vorweihnachtszeit, doch man kann dieses Buch gern während der gesamten Wintermonate geniessen. Es vermittelt sehr schön diese Atmosphäre und lässt trotzdem der Fantasie des Lesers allen Spielraum.
MEINE BEWERTUNG: FÜNF ***** STERNE für diesen turbulenten und amüsanten Wohlfühlroman!
Herzlichen Dank an die Autorin und den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar!
Freitag, 7. August 2020
*Die Köchin von Castamar (2)* von Fernando J. Múñez, erschienen im C. Bertelsmann Verlag
Inhalt/Klappentext: Clara, Chefköchin am Hof von Castamar, schwärmt schon lange für den Herzog. Doch obwohl sie mehrere eindeutige Zeichen erhalten hat, kann sie immer noch kaum glauben, dass der Herzog ihre Gefühle erwidert. Als Clara bei einem großen Festessen den Gästen des Herzogs vorgestellt wird, gerät die Situation außer Kontrolle: Mehrere Adlige machen anzügliche Bemerkungen, bis Clara - ihrer niedrigen Stellung zum Trotz - ihrer Wut freien Lauf lässt. Ein Skandal, der sofort die Runde macht. Doch der Herzog gibt nicht auf, um Clara zu werben. Auch wenn er damit ins Netz der Verschwörung gerät, die seine Feinde seit Langem sorgfältig inszeniert haben ...
Meine Meinung: Nachdem ich den ersten Band dieser Reihe vor einiger Zeit gelesen hatte und auch hier auf dem Blog eine Rezension zu erlesen ist, war ich natürlich sehr gespannt auf die Fortsetzung der Castamar Reihe. Dieser zweite Band der *Castamar Saga* kann allerdings auch unabhängig vom ersten Band gelesen werden. Das möchte ich kurz erwähnen! Wer mag kann natürlich meine Meinung zum ersten Buch dieser Reihe hier https://literaturgarten.blogspot.com/2020/06/die-kochin-von-castamar-von-fernando-j.html nachlesen.
Diesen zweiten Band hat der Autor wie ein perfekt ausgetüfteltes Kochrezept in einem verständlichem Schreibstil verfasst. Eine gute Recherche der damaligen Gesellschaftsstrukturen - und die Verhältnisse des Spaniens im 18. Jahrhundert, hat er gefällig und und angenehm zu lesend mit vielen Infos und Emotionen gewürzt. Hinsichtlich auf die Liebesgeschichte zwischen dem Herzog Diego und der Köchin Clara lassen die Erwartungen auf eine romantische und liebevolle Entwicklung nicht zu wünschen übrig. Eine absolut leichte , für die Sommerzeit passende Wohlfühl-Lektüre erwartet die Leser*rinnen.
Exzellente Rezeptideen und Menüzusammenstellungen der begabten Clara lassen wieder die Gedanken zu eigenen Kochexperimenten abschweifen und bereiten neuen Kochideen die Bahn. Ich denke mit diesem zweiten Band ist man erst einmal zu diesem Thema gut bedient worden.
Meine Bewertung: FÜNF Sterne ***** für diesen schönen , historischen Wohlfühl-Roman aus dem Genre * Liebesroman * !
Mittwoch, 13. Mai 2020
*Die Insel der Leuchttürme* von Lily Graham, erschienen im Diana Verlag
Verlagslink
Inhalt/Klappentext:
Ein altes Haus im warmen, mediterranen Licht auf einer balearischen Insel. Ein Ort, von der Zeit vergessen, der von lange vergangenen Sommern, sonnengeküssten Erinnerungen und einem schrecklichen Verrat erzählt …
Ihr verstorbener Mann James hinterlässt Charlotte ein unerwartetes Geschenk auf Formentera: das wunderschöne alte Haus mit dem klingenden Namen Marisal, das einst ihrer Großmutter gehörte. Als Charlotte dorthin reist, kommt sie der verborgenen Geschichte ihrer Familie, die eng mit dem dunklen Geheimnis der Insel verwoben ist, auf die Spur. Und sie erfährt von einer verhängnisvollen Liebe, die viele Leben in Gefahr brachte und von zwei Schwestern, die ein tragischer Verlust entzweite …
Meine Meinung:
Das wunderschön gestaltete Cover weist sofort auf einen Wohlfühl-Roman hin, der Sommer, Sonne und Meer verspricht. So liest sich diese Geschichte auch zu Beginn. Schnell, beschwingt, mit viel Esprit. Gebannt bin ich durch die Seiten geflogen und wurde durch den einfachen und bildhaften Schreibstil der Autorin in meiner Annahme bestätigt. Der Roman beginnt sehr traurig und bleibt auch lange deprimierend, denn die englische Hauptprotagonistin Charlotte, hat ihren geliebten Ehemann zu früh durch eine Krebserkrankung verloren. Aber er hat etwas Wunderbares für sie erstanden und ihr ein altes Haus, gelegen auf der Insel Formentera mit dem romantischen Namen Marisal, überschrieben. Sie lernt neue , auf der Insel ansässige Menschen kennen und da ist natürlich noch ihre heutige Familie. Ihr Bruder Alex und ihre Tochter Stage stehen ihr tapfer nach dem Verlust von Ehemann James zur Seite.
Das Buch spielt in zwei Zeitsträngen , der Gegenwart und im 18. Jahrhundert , beginnend im Jahr 1718 auf Formentera. Das Thema ist sehr interessant gewählt und erzählt eine spannende Familientragödie. Es geht vor allem auch um eine geheime jüdische Gemeinschaft der damaligen Zeit, die sich auf diese kleine Insel zurückgezogen hat und sogar zum Schein zum Christentum konvertiert ist. Die jüdische Gemeinde schottet sich stark ab, besucht den christlichen Gottesdienst und besitzt sogar geheime Räume unter der Kirche, nämlich eine eigene Synagoge.
Leider hat mir der zweite wichtige Teil aus dem 18. Jahrhundert, geprägt von einem unscheinbaren und plötzlich langweiligen Schreibstil der Autorin gar nicht gefallen. Ihre Protagonist*innen dieser Zeit bleiben seltsam uninteressant. Sie benutzt die gleiche moderne Ausdrucks- und Schreibweise wie im beginnenden Teil des Buches und grenzt die beiden Erzähl Stränge in keiner Weise schreibtechnisch voneinander ab. Der ganze Roman wirkt durch diesen Schreibstil-Fehler (in meinen Augen) plötzlich oberflächlich und nichts sagend, langweilig und ist überhaupt nicht mehr ausdrucksstark. Das ist sehr schade, vor allem um das spannende Thema der Judenverfolgung auf den Balearen, von dem ich bisher nicht viel gewußt hatte. Ich war doch sehr enttäuscht und meine anfängliche Lesefreude plätscherte leise dahin und verflog mehr und mehr von Seite zu Seite.
Aus diesem Grunde möchte ich dem Roman mit diesem eigentlich wichtigen Themenansatz , aber der atmosphärisch verfehlten Beschreibung einer Historien Zeit leider nur DREI *** STERNE geben.
Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar!Sonntag, 16. Februar 2020
*Der Fluch der Rose* , von Iny Lorentz, erschienen im Knaur Verlag
Verlagsinfo
Inhalt / Klappentext:
Deutschland, Österreich/Kärnten und Italien, Ende des 15. Jahrhunderts
Die junge Maria wächst als Ziehtochter von Hans Fugger in der neu gegründeten Erzschmelze Fuggerau auf, während die Mönche im nahegelegenen Kloster Arnoldstein das Findelkind Johannes zu einem intelligenten jungen Mann erziehen. Nur Pater Norbert weiß um Johannesʼ wahre Herkunft und überlegt seit Jahren, wie er Profit aus dieser Information schlagen kann.
Als sich Maria und Johannes das erste Mal begegnen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch Johannes ist kurz zuvor zum Priester geweiht worden. Und nicht nur sein geistlicher Stand steht dem Glück der Liebenden im Weg: Ohne es zu wissen, hat Maria sich schon als junges Mädchen Pater Norbert zum erbitterten Feind gemacht.
Als das Kloster und die Fuggerau in den Krieg zwischen König Maximilian von Habsburg und der Republik Venedig hineingezogen werden, sieht der Pater seine Chance gekommen …
Meine Meinung: Historische Romane, inhaltlich gefüllt mit ganz viel Liebe, Dramatik und gut recherchiertem geschichtlichem Hintergrund sind eine Spezialität des Autorenpaares Iny Lorentz.
Diese neue Lektüre des bekannten und beliebten Autorenpaares hat alle Erwartungen erfüllt, die man an einen leicht lesbaren und angenehmen Wohlfühl-Roman mit einem historischem Hintergrund stellt.
Meine Bewertung: Fünf ***** Sterne für diesen unterhaltsamen Roman.
Danke an das Autorenpaar und den Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar!
Mittwoch, 16. Oktober 2019
*Sehnsucht nach St. Kilda* von Isabel Morland, erschienen im Knaur Verlag
*Werbung, da unbezahlt*
Infos zur Autorin und zum Verlag!
Isabel Morland wurde 1963 in Bamberg geboren und wuchs in einer literaturbegeisterten Familie auf. Nach verschiedenen selbstständigen Tätigkeiten und Auslandsaufenthalten studierte sie Kommunikationswissenschaften. Sie arbeitet freiberuflich als Trainerin und Coach. Sie brachte zunächst ihre vier leiblichen Kinder zur Welt, bevor sie sich ihren geistigen Kindern widmete und, angeregt durch die vielen Reisen, zu ihrer ursprünglichen Leidenschaft, dem Schreiben, zurückkehrte.
Diverse ausgedehnte Aufenthalte auf entlegene und verlassene schottische Inseln inspirierten sie zu einem Romanzyklus über die faszinierende Landschaft und Lebensweise der Menschen auf den Hebriden. Seelisch in Schottland verwurzelt, lebt sie mit ihrer Familie in ihrer fränkischen Heimat. Neben ihrer Liebe zum Schreiben hält sie als Hobbyfotografin die Stimmungen der Landschaften ihrer Romane fest.
Klappentext/Inhalt:
Meine Meinung: Zwei Frauen, zwei unterschiedliche Leben in zwei unterschiedlichen Zeiten - und doch sind sie unzertrennlich miteinander verbunden! Mein drittes Buch dieser Autorin, sowie meine Erwartungen darauf, haben mich nicht enttäuscht, sondern begeistert und ich konnte mich ihrem faszinierendem und fesselndem Schreibstil kaum entziehen. Das Buch wurde schnell von mir beendet und ich war ziemlich traurig, dass dieses Leseerlebnis nun vorbei war. Auch dieser Roman besticht durch seine atmosphärischen und gefühlvollen Beschreibungen vom Atlantik, den Menschen der Hebriden, zwei Erzählsträngen. Vom HEUTE UND JETZT LEBEN einer jungen Frau, dem kleinen Sam und ihrem Lebensschicksal, sowie durch die Schilderungen der Urgrossmutter Annie aus einer vergangenen Zeit (1930) von der schottischen Hebriden-Insel St. Kilda.
Ich hörte beim Lesen förmlich das Kreischen der Seevögel an den steilen Klippen des Eilands, den Wind und hatte den unvergleichlichen Geruch eines Torffeuers in der Nase. Sicher ist das sehr romantisch gesehen, denn dieses Leben dort, mitten im brausendem Atlantik, war alles andere als gemütlich. Es war hart, gefahrvoll und entbehrungsreich. Eine eingeschworene Gemeinschaft von Menschen, die seit ewigen Zeiten aufeinander angewiesen waren und sehr oft gehungert haben. Das Meer hat ihnen ihre Lebensgrundlage geschenkt - und auch oft genommen , durch Unfälle von Mensch und Tier an den Klippen bei rauher See, Sturm und Wind. Aber sie waren glücklich als Selbstversorger, die Erwachsenen, die Kinder, wie auch die Protagonisten Annie und Finley. Die Beschreibungen dieses Erzählstranges empfand ich als besonders wertvoll und stimmig erzählt. Die Autorin hat sehr präzise Recherchearbeit geleistet über die damaligen Lebensumstände auf den Hebriden. Auch ein wenig Mystik aus alten Geschichten und Legenden hat Isabel Morland geschickt mit ihrer ganz eigenen, traumhaften Erzählweise in das Geschehen eingebunden.
Spannend sind immer wieder die Gedanken und Erlebnisse der jungen Rachel auf St. Kilda, die dort eine zeitweilige Beschäftigung gefunden hat, dort auf den Spuren und mit den Erzählungen ihrer Urgrossmutter im Kopf wandelt. Rachel trauert seit Jahren um ihren geliebten, früh verstorbenen Ehemann. Sie findet dort Ruhe und Halt auf St. Kilda, in der harmonischen Gemeinschaft der anderen Helfer, die dort für den National Trust forschen und arbeiten. Zwei kleine Liebesromanzen würzen dieses Buch zusätzlich mit einem ganz besonderem zärtlichem Flair.
Danke liebe Isabel Morland für dieses wunderbare Leseerlebnis!
Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für dieses grossartige Buch!
Montag, 30. September 2019
*Gelateria Paradiso* von Stefanie Gerstenberger, erschienen im Diana Verlag
ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-29217-8
Erschienen am 08. April 2019
Die Autorin: Stefanie Gerstenberger, 1965 in Osnabrück geboren, studierte Deutsch und Sport. Sie wechselte ins Hotelfach, lebte und arbeitete u. a. auf Elba und Sizilien. Nach einigen Jahren als Requisiteurin für Film und Fernsehen begann sie selbst zu schreiben. Ihr erster Roman «Das Limonenhaus» wurde von der Presse hoch gelobt und auf Anhieb ein Bestseller, gefolgt von »Magdalenas Garten«, »Oleanderregen«, »Orangenmond«, »Das Sternenboot« und »Piniensommer«. Die Autorin wurde mit dem DELIA-Literaturpreis ausgezeichnet und lebt mit ihrer Familie in Köln.
INHALT/KLAPPENTEXT: Venezien, 1964: Der junge Italiener Lucio macht sich auf den weiten Weg nach Deutschland. Fern der Heimat verwirklicht er sich seinen Traum: eine eigene Eisdiele. Und schon bald findet er auch die Liebe in der kalten Fremde. Doch in Italien wartet seine Verlobte auf ihn.
Bergisches Land, 2018: Bei der Auflösung der alteingesessenen Gelateria Paradiso trifft Susanne auf die elegante Italienerin Francesca. Überraschend werden die beiden so unterschiedlichen Frauen damit konfrontiert, dass sie Halbschwestern sind.
Zwei Schwestern, die für Jahrzehnte getrennt waren, decken das Geheimnis ihres Vaters auf. Ihre gemeinsame Geschichte beginnt in Italien.
Zwei Schwestern, eine Eisdiele und ein Familienschicksal
Gelateria Paradiso: Ein junger Italiener verwirklicht seinen Traum fern der Heimat
Venezien 1964: Eine große deutsch-italienische Familiengeschichte beginnt

.jpg)













