LITERATURGARTEN - ein Buchblog !
Komm mit mir in meine Welt der Bücher! So bunt, wie nur ein Blumengarten sein kann, ist auch die Auswahl meines Lesestoffs! Was gibt es Schöneres als dorthin zu reisen? DU findest bei mir Besprechungen über neue Literatur aus unterschiedlichen Themen, wie Gegenwartslektüre aus den Bereichen Frau und Familie, historische Romane, Liebe und Fantasy. Ich berichte hier hobbymässig über meine gefundenen und gelesenen Neuerscheinungen, sowie über meine Lieblingslektüren.
Sonntag, 6. September 2026
*Wochenrückblick vom 31.8.-6.9.26*
Freitag, 4. September 2026
Ich bin hörend unterwegs in *Die Rettung* von Charlotte McConaghy
*Werbung, unbezahlt , selbst gekauft*
Donnerstag, 3. September 2026
*Die Bibliothek* von Gilly Macmillan
Mittwoch, 2. September 2026
*Das Fest* von Margaret Kennedy
Die Autorin Margaret Kennedy stammt aus einer ganz anderen Generation wie die heutigen Schriftsteller*innen. Und das merkt man total beim Lesen zusätzlich an ihrer sorgfältigen, ausschweifenden, britisch geprägten Ausdrucksweise. Auch einen typisch englischen, trockenen Humor lässt die Autorin in ihrem Buch oft aufblitzen. Sie hat ihre Charaktere im Roman sorgfältig ausgearbeitet und erzählt sehr stimmig aus den Geschehnissen des Jahres 1947, nach Beendigung des 2. Weltkrieges. Es ist ein typischer, atmosphärisch einfühlsamer Gesellschaftsroman, verbunden mit Einzelschicksalen. Er beginnt mit einer gewaltigen Katastrophe. Ein Felssturz verschüttet ein beliebtes und voll belegtes Hotel an der Küste von Cornwall. Viele Gäste überleben dieses Desaster nicht, einige schon ! Sie treffen sich zu einem Fest am Strand zur Zeit des Unglücks. Wer sind die Überlebenden und wie ist es dazu gekommen?
Bitte selbst erlesen :-) !
Eine absolut lesenswerte Lektüre, die ich gern mit FÜNF ***** STERNEN bewerte.
INHALT/KLAPPENTEXT: Sommer 1947. Das an den Klippen Cornwalls malerisch gelegene Hotel Pendizack wird durch einen Felssturz verschüttet, und alle, die sich im Haus befanden, liegen unter den Trümmern begraben. Nur diejenigen, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks zu einem Fest am Strand versammelt haben, sind verschont geblieben. Kann das Zufall sein? Eine Woche zuvor ist das heruntergekommene Hotel noch fast ohne Gäste. Nach und nach treffen Urlauber ein, unterschiedlichste Menschen, die sich ein einziges Badezimmer teilen müssen. Ein jeder von ihnen hat etwas zu verbergen. Freundschaften, Romanzen, Fehden, Feindschaften bahnen sich an. Alles gipfelt in der Feier am Strand – und in der Frage, wer daran teilgenommen hat, um wie durch ein Wunder der Tragödie zu entgehen.
Margaret Kennedy, geboren 1896 in London, gestorben 1967 in Adderbury, stammte aus einer großbürgerlichen Londoner Familie und studierte am Somerville College in Oxford. Schon ihr zweiter Roman The Constant Nymph wurde 1924 zu einem weltweiten Bestseller, der bereits drei Mal verfilmt wurde. Fünfzehn weitere, ebenso erfolgreiche Romane folgten, die Kennedy teils selbst fürs Theater adaptierte. Außerdem schrieb sie Sachbücher, unter anderem eine Jane-Austen-Biografie. Kennedy hatte drei Kinder, eine ihrer Töchter und eine Enkelin wurden ebenfalls Schriftstellerinnen.
Sonntag, 30. August 2026
*Wochenrückblick vom 24.8. - 30.8.26*
GETAN: Ich habe endlich mal wieder Kartoffelpuffer gebacken, draussen im Garten. Natürlich auf einer Extrakochplatte. Es war ein Gedicht - wie in meiner Kindheit hat es geschmeckt. Ein abendliches Treffen mit Freundinnen hat die Woche gut beginnen lassen. Die zu kleine Ernte in diesem Jahr meiner beiden Weinstöcke war nicht so befriedigend. Auch die Ernte eines Apfelbaumes war vom Ertrag her mässig. Entspannende Spaziergänge im Tierpark und Reinhardswald.
GEDACHT: Das Licht hat sich mild verändert am Morgen und die Dunkelheit bricht am Abend schneller herein. Es herbstelt.
GEÄRGERT: Negative Gedanken werden ausgeblendet. Vielleicht lösche ich diese Spalte. Wie findet ihr das?
GEFREUT: Über die keinen Dinge des Alltags, wie ein Pflaumen Crumble zum Nachtisch und ein neues, digitales Rezensionsexemplar vom Unionsverlag. Ein gemütlicher Spaziergang in unserer kleinen Stadt über den Wochenmarkt. Anschliessend ein netter Kaffeeplausch mit Bekannten.
GESEHEN: Dies und das, hauptsächlich allerdings Nachrichten.
GELESEN: Ein etwas langweiliges Buch! Es ist geschrieben wie ein Tatsachenbericht und bietet keine schriftstellerische Besonderheit, keine Emotionen, sondern fast nur reine Fakten. Da musste ich nun durch !
Ich wünsche eine gute Lesewoche!
Samstag, 29. August 2026
*Der Raum, der bleibt* - von Harry Kämmerer
Dienstag, 25. August 2026
*Offene See* von Benjamin Myers - erschienen im Dumont Verlag
Sonntag, 23. August 2026
*Wochenrückblick vom17.8.-23.8.26*
GETAN: Ich habe am Montag morgen erstmals wieder richtig frische Luft einatmen können. Ein sofortiger, langer Waldspaziergang hat mir gut getan. Schöne Wanderungen durch meinen geliebten Reinhardswald konnte ich in der vergangenen Woche noch öfter wiederholen. Die übliche, normal anfallende Hausarbeit, wie Wäsche u.s.w. habe ich so mit neuer Energie erledigt. Leckeres Emmer-Roggen-Kasten-Brot gebacken.
GEDACHT: Schlimm, dass das Moor im Hohen Venn nun wohl ewig lange brennen wird. Wie dumm es von uns Menschen ist Feuchtgebiete und Moore trocken zu legen!!
GEÄRGERT: Dazu fällt mir nicht viel ein.
GEFREUT: Im Familienumfeld über vieles! Immer wieder jeden Tag über den gut funktionierenden LapTop. Eine echte Erleichterung beim Schreiben und Surfen im Internet. ! Der Besuch eines Open-Air-Konzerts der irischen FolkBand (Salty Shores) in einem Klostergarten war das Highlight am Wochenende.
GESEHEN: Nichts erwähnenswertes!
GELESEN: Ich habe einen Wohlfühlroman gelesen und rezensiert mit vier Sternen. Der Schreibstil erschien mir zu nett, zu gefällig mit unwahrscheinlichen Zufällen ausgestattet, für fünf Sterne. Ausserdem konnte ich das neu erschienene Buch *Die Launen des Meeres* von Shea Ernshaw beenden und rezensieren. Meine Lektüre *Offene See* von Benjamin Myers habe ich beendet und rezensiert. Er bezaubert durch Poesie, wunderschöne Naturbeschreibungen aus Nordengland. Die anregenden Gespräche zwischen Robert und Dulcie über Literatur, Kunst und das *Leben* sind sehr lesenswert.
Neue Rezensionsexemplare warten nun ebenso aufs Lesen. Doch dafür kann ich mir Zeit nehmen. Sie sind grad angekommen.
Ich wünsche euch eine gute neue Woche!
Donnerstag, 20. August 2026
*Die Launen des Meeres* von Shea Ernshaw - erschienen im Blanvalet Verlag
Dienstag, 18. August 2026
*Das Blau auf der anderen Seite* von Lucinde Hutzenlaub - erschienen im Penguin Verlag
Sonntag, 16. August 2026
*Goliaths Auge* von Diego Muzzio - erschienen im Mare Verlag
*Wochenrückblick vom 10.8.- 16.8.26*
GETAN: Alles Schöne was bei Besuch gern gemacht wird und allen Freude bereitet.
GEDACHT: Wie schnell die mit schönen Aktivitäten gefüllten Tage vorbeisausen,,,,
GEÄRGERT: Über die vielen Geschäftsleerstände unserer kleinen Stadt. Die Welt verändert sich und mit ihr die Einkaufsgewohnheiten der Bevölkerung.
GEFREUT: Über die Einschulung eines Enkeljungen, den Übergang auf das Gymnasium eines Enkelmädchen. Alle freuten sich darüber bei einem Familientreffen mit über zwanzig Personen. Wie klein die Erstklässler auf dem Schulhof erschienen!! Bei vielen Kindern war der Ranzen fast grösser als das tragende Kind. Ein Tierparkbesuch bei herrlich angenehmen Wetter in der Wochenmitte war entspannend und wir konnten zwei neu eingezogene Yaks bewundern. Es war jeden Tag in der vergangenen Woche so angenehm warm, dass wir im Freien frühstücken konnten.
GESEHEN: Einen Schwedenkrimi am Freitag auf Arte.
GELESEN: Ich habe *Katzenberge* beenden können mit einem zwiespältigen Gefühl. Eine mir schon lange bekannte, traurige Erkenntnis. Die Geschichte wiederholt sich. Menschen ähnlicher und/oder verschiedener Nationalitäten vertreiben sich gegenseitig , beanspruchen egoistisch Gebiete, ganze Länder für sich, morden und brandschatzen dafür. https://de.wikipedia.org/wiki/Galizien
Freitag, 14. August 2026
Ich bin lesend unterwegs in : *Goliaths Auge* von Diego Muzzio - erschienen im Mare Verlag
*Werbung, unbezahlt*
Montag, 10. August 2026
*Katzenberge* von Sabrina Janesch
*Werbung, unbezahlt* , *Buch selbst gekauft, gebraucht*
Diese Geschichte und vor allem der Schreibstil der Autorin fesselt mich total. Eine Reise nach Polen, in das vergangene *Schlesien*, die Suche nach den Wurzeln der Familie, seinen Menschen, die Geschichte und das Eintauchen in eine fast unberührte Landschaft. Dieses Buch wird im September 2026 neu beim Rowohlt Verlag aufgelegt. https://de.wikipedia.org/wiki/Galizien
Schon ihr Roman *Sibir* hatte mich als Hörbuch begeistert und bis in die kasachische Steppe geführt.
INHALT /KLAPPENTEXT: Eine magische Spurensuche, eine bewegende Familiengeschichte
Fesselnd erzählt Sabrina Janesch von Schuld, die nicht vergeht, und Heimat, die fremd bleibt: Die junge Journalistin Nele Leibert fährt von Berlin nach Niederschlesien, um von ihrem geliebten Großvater Abschied zu nehmen. Kaum angekommen, wird sie von Erinnerungen eingeholt. Auf einen dunklen Verdacht hin folgt sie den Spuren ihrer Familie bis nach Galizien - an den Ursprung von Flucht und Vertreibung. Doch wie bannt man einen Fluch, der älter ist als man selbst?
Ausgezeichnet mit dem Mara-Cassens-Preis für das beste Romandebüt des Jahres, dem Nicolas-Born-Förderpreis und dem Anna Seghers-Preis.
«Federleicht pendelt der Roman zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her und beschwört dabei das Leben dreier Kriegs- und Nachkriegsgenerationen herauf.» Hanns-Josef Ortheil
Die Autorin Sabrina Janesch wurde 1985 in Niedersachsen geboren. Sie ist die Tochter einer polnischen Mutter und eines Vaters, der als Kind aus dem Wartheland nach Zentralasien verschleppt wurde. Für ihre Romane erhielt Janesch zahlreiche Preise; «Die goldene Stadt» (2017) wurde zum Bestseller. Für die Recherche zu «Sibir» sprach sie mit Zeitzeugen, las Tagebücher, historische Dokumente. Ihre Reise führte sie schließlich bis in das kasachische Steppendorf, in dem ihr Vater seine Kindheit verbracht hat. Sabrina Janesch lebt mit ihrer Familie in Münster.