Montag, 13. April 2026

*Ich bin UNTERWEGS in ,,,,*

(Werbung, unbezahlt , Rezensionsexemplar)

Erschienen am 20. Februar 2026

2. Auflage, 2026

357 S.

Hardcover

INHALT/KLAPPENTEXT: 

"Wir sind Magd, Köchin, Frau, Mutter, Tochter, Schwester. Wir können alles gleichzeitig, umkreisen uns selbst und alle anderen, bis uns schwindelig wird. Wir leben im Sand, auf zerriebener Zeit, auf Wegen ohne Spuren. Wir sind Schwestern und wir sind Töchter und wir sind nicht blutsverwandt. Wir sind auf Sand gewachsen. Unter Birken, Kiefern und Trauerweiden. Wir sind im Sand verwurzelt. Unsere Verwandtschaft liegt im Sand."

Eine Familie, zwei Jahrhunderte, drei Frauen - ihre Geschichten sind miteinander verwoben wie die Seidenfäden der Spinnen am Ende eines langen Sommers. Die Großmutter, Marianna, wächst am Ende des Zweiten Weltkriegs auf und führt das Leben einer einfachen Bäuerin.

Ihre Tochter Róza wäre im vom Sozialismus geprägten Dorf ihrer Mutter geblieben, wäre da nicht Szymek mit den feinen Händen. Wären da nicht die Stadt Gdansk und Schuhe, die auf Asphalt klackern. Wäre da nicht die Solidarnosc-Revolution. Und wäre da nicht irgendwann ein Kind, dem Róza ein Zimmer für sich allein wünscht.

Róza verlässt Polen Ende der 1980er Jahre und ihre Tochter Waleria wächst im Westen des wiedervereinigten Deutschlands auf. Sie verlernt ihre Muttersprache und die Welt ihrer Babcia Marianna, einst ihr Zuhause, rückt in immer weitere Ferne. Doch als die erwachsene Waleria erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann, stellen sich ihr unerwartete Fragen: Was bedeutet es, die Letzte zu sein? Was schuldet Waleria den Frauen in ihrer Familie? Und welche Geschichten gehen mit ihr zu Ende?


Mit poetischer Klarheit und erzählerischer Raffinesse verknüpft Oliwia Hälterlein Alltag und Erinnerung, Körper und Sprache, Herkunft und Zukunft - und beschreibt das unsichtbare Band, das die Frauen einer Familie verbindet.


Oliwia Hälterlein, geboren 1986 in Bydgoszcz, ist Autorin, Dramaturgin, Moderatorin und Dozentin. Sie studierte Slawistik, Vergleichende Literatur-, Kultur- und Theaterwissenschaft in Salzburg, Krakau, Berlin und ist Absolventin des renommierten Deutschen Literaturinstituts in Leipzig (DLL). 2020 erschien ihr Essay «Das Jungfernhäutchen gibt es nicht» im Maro Verlag. «Wir Töchter» ist ihr Debütroman.


https://www.chbeck.de/haelterlein-toechter/product/39931273

 

4 Kommentare:

  1. Moin, liebe Angela,

    mal eine Generationen-Geschichte, die erst nach dem Zweiten Weltkrieg beginnt. Ist mir noch nicht oft begegnet.

    Liebe Grüße und weiterhin eine schöne Lesezeit,
    Anne-Marit

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    1. Vielen Dank für Deine Nachricht liebe Anne. Bis heute abend. ich freu mich :-) !!!

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  2. Hallo Angela,
    das klingt nach einer interessanten Familiengeschichte!
    Von der Autorin habe ich bisher noch nichts gehört, ihr sprachliches Ausdrucksvermögen scheint dir ja sehr gefallen zu haben.

    Liebe Grüße
    Barbara

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    1. Liebe Barbara, zur Ausdrucksweise habe ich mich nicht geäußert. Im obigen Artikel steht nur der Klappentext.
      LG Angela

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