Erschienen am 21.2.26 im Mare Verlag
Komm mit mir in meine Welt der Bücher! So bunt, wie nur ein Blumengarten sein kann, ist auch die Auswahl meines Lesestoffs! Was gibt es Schöneres als dorthin zu reisen? DU findest bei mir Besprechungen über neue Literatur aus unterschiedlichen Themen, wie Gegenwartslektüre aus den Bereichen Frau und Familie, historische Romane, Liebe und Fantasy. Ich berichte hier hobbymässig über meine gefundenen und gelesenen Neuerscheinungen, sowie über meine Lieblingslektüren.
Donnerstag, 26. März 2026
*Sommer auf Perigo Island* von Perry Chafe - erschienen im MARE VERLAG
Dienstag, 24. März 2026
*Der Duft des Strandhafers* von Gabriella Engelmann - erschienen im Knaur Verlag - Zweiter Teil der Dilogie *Die Bücherfrauen von Listland*
INHALT/KLAPPENTEXT: Vor Jahrzehnten verschwand Fenja Lorenzens ältere Schwester spurlos. Jetzt wird sie endlich erfahren, was damals wirklich geschah.
Es ist Spätsommer, als Journalistin Anna März nach Sylt zurückkehrt, um der 85-jährigen Fenja Lorenzen bei der Suche nach ihrer Schwester Martje zu helfen. Denn nach einer Sturmnacht im Jahr 1958 verliert sich jede Spur von ihr. Anna ahnt nicht, dass Martje sich damals in den charismatischen Strandpiraten Hark verliebt hatte und sich nach einem Schiffsunglück auf die Insel Amrum retten konnte. Fenja dagegen scheint mehr über Martjes Verschwinden zu wissen, als sie bereit ist zuzugeben. Je tiefer Anna gräbt, desto klarer wird, wie kompliziert das Verhältnis der Schwestern gewesen sein muss, die sich als Kinder abgöttisch liebten, bevor das Schicksal sie auseinanderriss. Und da ist auch noch Eric, für den Annas Herz nach wie vor schlägt …
Eine Reise nach Sylt, Amrum, Föhr ... Dieser fesselnde Wohlfühlroman lässt einen beim Lesen den Sand unter den Füßen spüren!
Feelgood meets Familiensaga: Nach Band 1, Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben, der Platz 7 der SPIEGEL-Bestsellerliste belegte, folgt hiermit die mitreißende Fortsetzung und der Abschluss von Gabriella Engelmanns bewegender Sylt-Dilogie.
Die gebürtige Münchnerin entdeckte in Hamburg ihre Freude am Schreiben und fühlt sich im Norden pudelwohl. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Daseins als Romanautorin. Ihre Liebe gilt Nordfriesland, einer Region, die sie regelmäßig bereist und in der sie gern in einem Häuschen am Deich leben würde.
Samstag, 27. September 2025
*Insel am Rand der Welt* von James Rebanks - erschienen im Penguin Verlag
*unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar*
ERSCHIENEN AM 27. 8. 2025
INHALT/KLAPPENTEXT:
Drei Monate verbringt James Rebanks auf einer norwegischen Insel, wo im Frühjahr schwere Stürme toben, wo im kurzen Sommer die Sonne das Meer Tag und Nacht leuchten lässt, wo die Gezeiten das Leben bestimmen. Hier, auf der letzten Insel vor dem offenen, wilden Atlantik, begegnet Rebanks der alten Norwegerin Anna: einer zähen Frau, die ganz im Einklang mit der Natur lebt und sich weigert, sich von der Hektik der modernen Zeit vereinnahmen zu lassen. Im Lauf der Monate entwickelt sich eine innige Freundschaft zwischen ihnen, und James lernt von Anna, dass es sich lohnt, für das zu kämpfen, was einem wichtig ist.
Freitag, 5. Juli 2024
*Die Tage des Wals* von Elizabeth O'Connor - erschienen im Blessing Verlag
*unbezahlte Werbung*
INHALT/KLAPPENTEXT:
1938: Auf einer abgelegenen Insel vor der walisischen Küste träumt die achtzehnjährige Manod von einer Zukunft auf dem Festland. Als ein Wal strandet, ist er für die kleine Gemeinschaft von Fischern nicht nur ein schlechtes Omen, sondern spült auch Edward und Joan aus Oxford an, die auf der Insel ethnografische Studien betreiben möchten. Manod ist fasziniert von ihnen und wird, klug und zielstrebig wie sie ist, zu deren Übersetzerin und Gehilfin. Doch was als Zweckgemeinschaft begann, nimmt eine folgenreiche Wendung, als daraus eine Freundschaft wird, die aufgeladen ist mit Hoffnungen und Sehnsüchten.
Elizabeth O’Connor schreibt Prosa und Gedichte, hat Kurzgeschichten in The White Review und Granta veröffentlicht und 2020 den renommierten The White Review Short Story Prize gewonnen. Sie hat einen PhD in Englischer Literatur und lebt in Birmingham. »Die Tage des Wals« ist ihr Debüt.
Meine Meinung zum Buch:
In über zweihundert Seiten entführt uns die junge Autorin in ihrem Debüt-Roman in das Jahr 1938 auf eine winzige Insel, gelegen vor der Walisischen Küste. Die Bewohner, hauptsächlich Fischer mit ihren Familien, führen ein karges, einfaches und oft gefährdetes Leben. Wer sich auf das Meer wagt setzt sein Leben aufs Spiel, denn kein Inselbewohner kann Schwimmen. Das war keine Besonderheit, sondern für die damalige Zeit ein übliches Phänomen. Das Meer, seine Wetterbedingungen und der alltägliche Fischfang bestimmen den Alltag. Eines Tages wird ein Wal an den Strand gespült und es beginnt eine aufregende Zeit für die Inselbewohner. Auch die junge 18 jährige Manod wird mit ihrer Familie von diesem Strudel erfasst. Sie beginnt als Übersetzerin des Gälischen Dialekts in die englische Sprache und gerät immer mehr unter den Einfluss von zwei Wissenschafter*innen, die den Wal untersuchen sollen. Die Wissenschaftler*innen, ein Mann und eine Frau, berichten Manod immer mehr aus ihrem Forscher-Leben in England an der Universität und schüren in dem jungen Mädchen eine neue Sehnsucht nach Bildung und einem eigenständigen, selbstbestimmten Lernen und Leben. Alles erscheint ihr erstrebenswert und sie plant Neues für ihre Zukunft. Doch Enttäuschungen , auch menschlicher Art folgen und Manod macht bittere Erfahrungen,,,,,,
Der Schreibstil der Autorin ist in relativ kurze Kapitel eingeteilt und besticht durch seine klare Einfachheit, die das mühselige und gefährliche Leben der Fischerei zur damaligen Zeit perfekt schildern. Es wird eine dichte atmosphärische Stimmung aufgebaut, die mit prosaähnlichen Beschreibungen der einsamen, schönen und naturnahen Insel wunderbar auflockert. Die kleine, fiktive Insel steht im Roman als Beispiel für die vielen Inseln der Gaeltacht vor Schottland, Irland und/oder inmitten des Atlantik gelegen. So erklärt es die Autorin mit irischen Wurzeln im Nachwort. Aus Erzählungen ihrer Familie konnte sie sehr viele Traditionen und Gebräuche in ihren Roman einfügen......
Meine Bewertung: FÜNF ***** STERNE für diesen stimmigen und wertvollen Roman aus einer vergangenen Zeit der Inselfischerei an der Westküste der irischen See und/oder des Atlantik.
Montag, 17. Juni 2024
*Island Dreams - Die Imkerei am Meer* von Charlotte McGregor - erschienen im Heyne Verlag
*Werbung, unbezahlt*
ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42883-6
Erschienen am 15. Mai 2024
INHALT / KLAPPENTEXT: Hazel Armstrong liebt ihre Arbeit als Imkerin auf den Scilly-Inseln. Seit gut drei Jahren kümmert sie sich um die Bienen, schleudert Honig und führt Touristen durch die Ruinen von Tresco. Hazel ist mit ihrer fröhlichen Art und ihrem aufgedrehten Terrier Toby bei den Einheimischen allseits beliebt. Von der dunkelsten Zeit in ihrem Leben ahnt niemand etwas. Ihre beste Freundin Pippa bohrt immer wieder nach und stößt auf die unnachgiebige Mauer, die Hazel errichtet hat, um sich zu schützen. Als jedoch mit dem Bodyguard Benedict und dem Fotografen Chris gleich zwei Männer auftauchen, die ihrem Geheimnis gefährlich nahe kommen, muss sie sich der Vergangenheit stellen. Dass sie starke Gefühle für beide Männer entwickelt, hilft dabei nicht unbedingt …
Mit Sehnsuchtsorten kennt sich Charlotte McGregor aus. Schon in frühester Kindheit fühlte sie sich zu Städten und Ländern hingezogen, die sie nur aus Büchern oder Filmen kannte. Kein Wunder, dass sie aus ihrem Fernweh einen Beruf gemacht hat. Die Journalistin schrieb jahrelang Reiseberichte für Zeitungen und Magazine, ehe sie ihre Lieblingsorte auch in Romanen verewigte. Derzeit schlägt ihr Herz für Schottland, wo sie regelmäßig mit ihrem Mann durch Städte, Dörfer und die Highlands streift und sich voller Enthusiasmus auf Whisky, Haggis und Kilts stürzt.
Mein Leseeindruck zum Buch:
Dieser zweite Band aus der *Island Dreams Reihe* der beliebten Autorin hat mich ebenso wie der erste Band *Der Garten am Meer* voll in den Bann gezogen und wieder begeistert. Ein Wohlfühlbuch zum Abschalten und Träumen pur. Die Reise geht wieder auf die wunderschöne Scilly-Insel *Tresco* .
Hazel Armstrong ist seit drei Jahren eine ruhige, beliebte und zurückgezogen lebende Insel-Bewohnerin von Tresco und widmet ihre ganze Energie der Imkerei. Sie hat sich durch ihre achtsame Arbeit bei der Honigherstellung einen bekannten Namen gemacht und verkauft ihre Honigernte an die Bewohner, Touristen und Restaurants auf Tresco. Ihr Hundefreund Toby ist immer an ihrer Seite zu finden und sorgt mit seinem Temperament und liebenswürdigen Auftritten für jede Menge Aufregung.
Pippa, die junge Gartenliebhaberin und Hazel's beste Freundin begleitet die beiden mit viel Sympathie und Hilfe. Ihr Charakter und Lebensweg auf der Insel wurde im ersten Band der *Island Dreams Reihe* ausführlich dargestellt. Die beiden Freundinnen Hazel und Pippa rudern leidenschaftlich gern in ihrer Freizeit mit anderen Mädels auf dem Meer zwischen den Inseln, wenn auch mit mässigem sportlichem Erfolg. Spass und Geselligkeit stehen im Mittelpunkt der lustigen Rudertruppe.
Doch niemand auf der Insel ahnt und weiss etwas von Hazel's dramatischer Vergangenheit und ihrem Leben vor ihrem Aufenthalt auf Tresco. Auch Pippa nicht. Hazel lernt nun zufällig zwei unterschiedliche junge Männer kennen, die sie faszinieren und an ihre geheimnisvolle Vergangenheit erinnern. Was hat Chris, den attraktiven Fotografen auf die abgelegene Insel Tresco verschlagen und welcher Arbeit geht Ben eigentlich nach? Wie wird Hazel mit ihren neuen Freunden umgehen und in welchem Verhältnis steht die junge, königliche Royal-Familie zu ihrem Bekannten Ben, mit dem sie eine kurze und heftige Leidenschaft verbindet?
Charlotte McGregor hat diese sympathisch geschriebene Geschichte spannend, flüssig und in herrlich atmosphärischem Meeres - und Insel Flair verfasst und verführt die Leser*rin konsequent und liebenswürdig bis zur letzten Seite in bekannter Schreibweise ihrer Wohlfühl Bücher.
Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne im Genre Romance.
Herzlichen Dank an die Autorin und den Heyne Verlag für die Zusendung des TB -Rezensionsexemplars.
Donnerstag, 30. Mai 2024
*Was das Meer verspricht* von Alexandra Blöchl - erschienen im dtv-verlag
*Werbung, unbezahlt*
ISBN: 978-3-423-28388-5
Erscheinungsdatum: 14.03.2024
1. Auflage
280 Seiten
INHALT /Klappentext: Vida hat ihr ganzes Leben auf einer kleinen Insel im Norden verbracht. Während ihr Bruder Zander schon früh alles hinter sich ließ, um auf dem Festland sein Glück zu suchen, fühlt Vida sich den Eltern verpflichtet. Sie wird das Geschäft übernehmen, ihren Kindheitsfreund heiraten – ihre Zukunft hat Vida nie in Frage gestellt. Das ändert sich, als eine junge Frau auf die Insel zieht. Marie ist unabhängig, selbstbewusst, frei. Das Gegenteil von Vida. Die beiden Frauen freunden sich an, mehr als das. Und zum ersten Mal wächst in Vida der Wunsch, aus dem Schatten ihres bisherigen Lebens herauszutreten. Doch dann kehrt überraschend Zander zurück auf die Insel. Auch er ist fasziniert von Marie, und mit einem Mal gerät alles aus den Fugen.
Alexandra Blöchl wurde 1969 in Wuppertal geboren und lebt als freie Autorin in der Nähe von München. Unter anderen Namen veröffentlichte sie bereits Bestsellerromane. Mit dem vorliegenden Roman schlägt sie nun ein neues Kapitel in ihrer schriftstellerischen Laufbahn auf. Dafür erhielt sie im Oktober 2022 das Arbeitsstipendium für Literatur der Stadt München.
Meine Meinung zum Buch:
Mit dem angenehmen und sehr aussagekräftigen Schreibstil der Autorin konnte ich mich sofort anfreunden. Kleine, relativ kurze Kapitel erleichtern das Verstehen und durch diese fast erzwungenen Pausen wird viel Raum für eigene Gedanken gegeben.
Die junge Vida ( ihr Name bedeutet *Leben* ), lebt zufrieden , ausgeglichen und glücklich in ihrer kleinen Welt auf einer abgelegenen nordischen Insel mitten im rauen Atlantik. Sie hilft ihren Eltern fleissig im einzigen Laden, hat enge Kontakte zur Bevölkerung. Das wilde Meer, das unbeständige Wetter sind die wichtigen Konstanten, nach denen die Menschen ihr Leben dort ausrichten. Auch Vida lebt in ihrer Familie und Umwelt zufrieden und vermeintlich glücklich. Sie plant eine Heirat mit ihrem Freund Jannis und beide Familien der Kinder- und Jugendfreunde freuen sich und erwarten diese Verbindung mit Geduld und Zuversicht. Dann zieht die junge, geheimnisvolle Marie auf die Insel und tritt in Vida's Leben ein wie ein glitzernder, vor Licht sprühender Komet. Plötzlich verändert sich alles für die bodenständige Vida.....
Faszinierend fand ich ich die minutiös beschriebene Veränderung von Vida*s Fühlen und Denken über ihre bisherige Lebenssituation. Das hat die Autorin wunderbar und offen dem Leser dargelegt. Lange schwebt man mit Vida in ihrer neuen glückseligen Beziehung zu Marie, die vom Schwimmen im Kostüm einer Meerjungfrau im eiskalten Meerwasser begeistert ist und Vida damit ansteckt, sie in eine ganz neue Sinneserfahrung einführt. In diese neue Körpererfahrung vermischt sich eine für Vida bisher unbekannte Sympathie zu einer Frau wie Marie, die anscheinend lebendig, leicht und fröhlich im Leben steht. Doch stimmt das wirklich? Auch Marie hat Geheimnisse , die sie versucht zu verbergen. Als Vida's grosser Bruder Zander zu Besuch auf die Insel kommt, verändert sich alles für Vida, Marie und Zander.
Wie diese dramatisch geschriebene Geschichte weitergeht, solltet ihr euch selbst erlesen,,,,,,
Meine Bewertung : FÜNF ***** Sterne für die beeindruckenden Charakterstudien vom Leben der Protagonist*innen auf einer einsamen, nordisch geprägten Insel.
Herzlichen Dank an die Autorin und den dtv-verlag für das gebundene Rezensionsexemplar!
Mittwoch, 28. Oktober 2020
*Malé* von Roman Ehrlich, erschienen im S.Fischer Verlag
Inhalt/Klappentext:
Longlist - nominiert für den Deutschen Buchpreis 2020
Alle Versuche, die Malediven vor dem steigenden Meeresspiegel zu retten, sind gescheitert, Pauschaltouristen haben sich neue Ziele gesucht, und der Großteil der Bevölkerung musste die Inseln verlassen. Gleichzeitig ist die heruntergekommene Hauptstadt Malé zum Ziel all jener geworden, die nach einer Alternative zum Leben in den gentrifizierten Städten des Westens suchen. Und so wird die Insel für die kurze Zeit bis zu ihrem Untergang zur Projektionsfläche für Aussteigerinnen, Abenteurer und Utopistinnen, zu einem Ort zwischen Euphorie und Albtraum, in dem neue Formen der Solidarität erprobt werden und Menschen unauffindbar verschwinden. Mit »Malé« fängt Roman Ehrlich die komplexe Stimmungslage unserer Zeit ein und verwebt die Geschichten rund um die Sehnsüchte und das Scheitern seiner Figuren zu einem Abbild all der Widersprüche, die das Leben zu Beginn des 21. Jahrhunderts ausmachen.
Roman Ehrlich, geboren 1983 in Aichach, aufgewachsen in Neuburg an der Donau, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Freien Universität Berlin. Bislang sind von ihm die Bücher ›Das kalte Jahr‹ (2013), ›Urwaldgäste‹ (2014), ›Das Theater des Krieges‹ (2017, mit Michael Disqué) und ›Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens‹ (2017) erschienen.
Literaturpreise:
Bremer Literaturpreis (Förderpreis) 2014
Robert Walser-Preis 2014
Ernst Toller-Preis 2016
Alfred Döblin-Medaille 2017
Mittwoch, 13. Mai 2020
*Die Insel der Leuchttürme* von Lily Graham, erschienen im Diana Verlag
Verlagslink
Inhalt/Klappentext:
Ein altes Haus im warmen, mediterranen Licht auf einer balearischen Insel. Ein Ort, von der Zeit vergessen, der von lange vergangenen Sommern, sonnengeküssten Erinnerungen und einem schrecklichen Verrat erzählt …
Ihr verstorbener Mann James hinterlässt Charlotte ein unerwartetes Geschenk auf Formentera: das wunderschöne alte Haus mit dem klingenden Namen Marisal, das einst ihrer Großmutter gehörte. Als Charlotte dorthin reist, kommt sie der verborgenen Geschichte ihrer Familie, die eng mit dem dunklen Geheimnis der Insel verwoben ist, auf die Spur. Und sie erfährt von einer verhängnisvollen Liebe, die viele Leben in Gefahr brachte und von zwei Schwestern, die ein tragischer Verlust entzweite …
Meine Meinung:
Das wunderschön gestaltete Cover weist sofort auf einen Wohlfühl-Roman hin, der Sommer, Sonne und Meer verspricht. So liest sich diese Geschichte auch zu Beginn. Schnell, beschwingt, mit viel Esprit. Gebannt bin ich durch die Seiten geflogen und wurde durch den einfachen und bildhaften Schreibstil der Autorin in meiner Annahme bestätigt. Der Roman beginnt sehr traurig und bleibt auch lange deprimierend, denn die englische Hauptprotagonistin Charlotte, hat ihren geliebten Ehemann zu früh durch eine Krebserkrankung verloren. Aber er hat etwas Wunderbares für sie erstanden und ihr ein altes Haus, gelegen auf der Insel Formentera mit dem romantischen Namen Marisal, überschrieben. Sie lernt neue , auf der Insel ansässige Menschen kennen und da ist natürlich noch ihre heutige Familie. Ihr Bruder Alex und ihre Tochter Stage stehen ihr tapfer nach dem Verlust von Ehemann James zur Seite.
Das Buch spielt in zwei Zeitsträngen , der Gegenwart und im 18. Jahrhundert , beginnend im Jahr 1718 auf Formentera. Das Thema ist sehr interessant gewählt und erzählt eine spannende Familientragödie. Es geht vor allem auch um eine geheime jüdische Gemeinschaft der damaligen Zeit, die sich auf diese kleine Insel zurückgezogen hat und sogar zum Schein zum Christentum konvertiert ist. Die jüdische Gemeinde schottet sich stark ab, besucht den christlichen Gottesdienst und besitzt sogar geheime Räume unter der Kirche, nämlich eine eigene Synagoge.
Leider hat mir der zweite wichtige Teil aus dem 18. Jahrhundert, geprägt von einem unscheinbaren und plötzlich langweiligen Schreibstil der Autorin gar nicht gefallen. Ihre Protagonist*innen dieser Zeit bleiben seltsam uninteressant. Sie benutzt die gleiche moderne Ausdrucks- und Schreibweise wie im beginnenden Teil des Buches und grenzt die beiden Erzähl Stränge in keiner Weise schreibtechnisch voneinander ab. Der ganze Roman wirkt durch diesen Schreibstil-Fehler (in meinen Augen) plötzlich oberflächlich und nichts sagend, langweilig und ist überhaupt nicht mehr ausdrucksstark. Das ist sehr schade, vor allem um das spannende Thema der Judenverfolgung auf den Balearen, von dem ich bisher nicht viel gewußt hatte. Ich war doch sehr enttäuscht und meine anfängliche Lesefreude plätscherte leise dahin und verflog mehr und mehr von Seite zu Seite.
Aus diesem Grunde möchte ich dem Roman mit diesem eigentlich wichtigen Themenansatz , aber der atmosphärisch verfehlten Beschreibung einer Historien Zeit leider nur DREI *** STERNE geben.
Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar!Montag, 30. März 2020
*UNSERE GLÜCKLICHEN TAGE* von JULIA HOLBE, erschienen im Penguin Verlag
Link zur Verlagsseite
Inhalt / Klappentext: Lenica, Marie, Fanny und Elsa verbringen einen nicht enden wollenden Sommer an der französischen Atlantikküste. Wie ein Versprechen liegt die Zukunft vor ihnen, so ausgelassen und unbeschwert sind sie, dass sie gar nicht merken, wie das Leben seine Weichen stellt. Als sie sich viele Jahre später wiedersehen, erkennen sie, dass ihre Träume sie noch immer wie eine schicksalhafte Kraft verbinden. Trotz allem, was geschehen ist, seit jenem Abend, als Lenica ihren Freund Sean mitbrachte. Und die unaufhaltbare Geschichte ihren Lauf nahm...
Die Autorin Julia Holbe, Jahrgang 1969, ist Luxemburgerin. Sie lebt in Frankfurt am Main und in der Bretagne. Zwanzig Jahre arbeitete sie als Lektorin für internationale Literatur im S. Fischer Verlag. »Unsere glücklichen Tage« ist ihr erster Roman.
Meine Meinung: Endlich habe ich wieder einen neuen Liebesroman entdeckt, der anspruchsvoll, voller Sehnsucht nach der Liebe und nach einem guten und erfülltem Leben daherkommt. Die Professionalität der Autorin ist dem Werk sofort anzumerken. Schon nach den ersten Seiten habe ich das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt. Die Autorin hat zwanzig Jahre als Lektorin in einem grossen deutschen Buchverlag gearbeitet und ihrem wunderbaren Debütroman kommt das sehr zugute. Ihr Schreibstil besticht durch klare Formulierungen und Aussagen, unverschachtelte Sätze, wunderbar nacherzählten Empfindungen und Emotionen, sowie durch ganz viel Lebensweisheit und Erfahrung in Bezug auf (Liebes)-Beziehungen.
Atmosphärisch dicht in einem alten Ferienhaus am Atlantik, einem grossen, verwildertem Garten, immer mit einer frischen, salzigen Meeres Brise in der Luft, bezaubert und vermittelt der Roman sommerliche Ferienstimmung. Durch die Darstellung unbeschwerter junger Mädchenfreundschaften hat mich dieses Buch begeistert und in seinen Bann gezogen. Gleichzeitig vermitteln die Zeilen der Autorin aber auch oft Wehmut und Trauer, sowie Sehnsucht nach der vergangenen Jugendzeit, den verpassten Chancen des Lebens und der Liebe. Denn nur drei Freundinnen treffen sich nach zwei Jahrzehnten der Funkstille wieder im Ferienhaus am Meer. Eine Frau fehlt, die charismatische Lenica, geliebt und bewundert von allen, hauptsächlich aber von ihrem Seelenverwandten, dem irisch stämmigen Sean und besonders von Elsa. Elsa und Lenica waren in ihrer Jugend eng miteinander verbunden, unzertrennlich, haben sich oft Zimmer und Bett während der Zeit am Meer geteilt. Beim Radeln zum Felsen am Meer, beim Picknick mit kühlem Weisswein am Strand, im wilden Garten und bei tiefsinnigen Gesprächen und Fantasien über ihre persönliche Zukunft, tauschen sich die jungen Freundinnen herzlich und liebevoll untereinander aus. Wünsche und Vorstellungen an das Leben lagen damals verdeckt, geheimnisvoll verborgen, wie unter einem weissen Leintuch versteckt, vor ihnen.
Sean spielt eine grosse Rolle im Leben jeder dieser vier jungen Frauen, für jede allerdings auf einer persönlich anderen Ebene. Diese Beziehungen und Verbindungen aus dem Blickwinkel von aussen als Leser*in zu verfolgen war ungemein interessant und in keinem Moment langweilig.
Mit der Charakterdarstellung von Elsa hatte ich allerdings ein kleines, emphatisches Problem. Ich empfand sie als besessen, überbordend in ihrem Gefühls - und Liebesleben, anstrengend - und sie hat geklammert, strebte immer nach Kontrolle und Bestätigung durch ihre Liebespartner. Aber so ist das Leben und sie durchstand auch diesen schmerzhaften Lernprozess und versuchte sich zu mässigen. Das Alter und die verfliegende Lebens-Zeit schützen vor Torheit nicht - auch nicht in der Liebe. Das erfährt sie auf tragische Art und Weise. Das Thema Altern, Neubeginn einer Beziehung in dieser Lebensphase nehmen einen grossen Raum in diesem wunderbaren Roman ein.
Dieses Buch war eine absoluter Lesegenuss für mich und ich empfehle es gerne mit FÜNF ***** Sternen.
Herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Mittwoch, 16. Oktober 2019
*Sehnsucht nach St. Kilda* von Isabel Morland, erschienen im Knaur Verlag
*Werbung, da unbezahlt*
Infos zur Autorin und zum Verlag!
Isabel Morland wurde 1963 in Bamberg geboren und wuchs in einer literaturbegeisterten Familie auf. Nach verschiedenen selbstständigen Tätigkeiten und Auslandsaufenthalten studierte sie Kommunikationswissenschaften. Sie arbeitet freiberuflich als Trainerin und Coach. Sie brachte zunächst ihre vier leiblichen Kinder zur Welt, bevor sie sich ihren geistigen Kindern widmete und, angeregt durch die vielen Reisen, zu ihrer ursprünglichen Leidenschaft, dem Schreiben, zurückkehrte.
Diverse ausgedehnte Aufenthalte auf entlegene und verlassene schottische Inseln inspirierten sie zu einem Romanzyklus über die faszinierende Landschaft und Lebensweise der Menschen auf den Hebriden. Seelisch in Schottland verwurzelt, lebt sie mit ihrer Familie in ihrer fränkischen Heimat. Neben ihrer Liebe zum Schreiben hält sie als Hobbyfotografin die Stimmungen der Landschaften ihrer Romane fest.
Klappentext/Inhalt:
Meine Meinung: Zwei Frauen, zwei unterschiedliche Leben in zwei unterschiedlichen Zeiten - und doch sind sie unzertrennlich miteinander verbunden! Mein drittes Buch dieser Autorin, sowie meine Erwartungen darauf, haben mich nicht enttäuscht, sondern begeistert und ich konnte mich ihrem faszinierendem und fesselndem Schreibstil kaum entziehen. Das Buch wurde schnell von mir beendet und ich war ziemlich traurig, dass dieses Leseerlebnis nun vorbei war. Auch dieser Roman besticht durch seine atmosphärischen und gefühlvollen Beschreibungen vom Atlantik, den Menschen der Hebriden, zwei Erzählsträngen. Vom HEUTE UND JETZT LEBEN einer jungen Frau, dem kleinen Sam und ihrem Lebensschicksal, sowie durch die Schilderungen der Urgrossmutter Annie aus einer vergangenen Zeit (1930) von der schottischen Hebriden-Insel St. Kilda.
Ich hörte beim Lesen förmlich das Kreischen der Seevögel an den steilen Klippen des Eilands, den Wind und hatte den unvergleichlichen Geruch eines Torffeuers in der Nase. Sicher ist das sehr romantisch gesehen, denn dieses Leben dort, mitten im brausendem Atlantik, war alles andere als gemütlich. Es war hart, gefahrvoll und entbehrungsreich. Eine eingeschworene Gemeinschaft von Menschen, die seit ewigen Zeiten aufeinander angewiesen waren und sehr oft gehungert haben. Das Meer hat ihnen ihre Lebensgrundlage geschenkt - und auch oft genommen , durch Unfälle von Mensch und Tier an den Klippen bei rauher See, Sturm und Wind. Aber sie waren glücklich als Selbstversorger, die Erwachsenen, die Kinder, wie auch die Protagonisten Annie und Finley. Die Beschreibungen dieses Erzählstranges empfand ich als besonders wertvoll und stimmig erzählt. Die Autorin hat sehr präzise Recherchearbeit geleistet über die damaligen Lebensumstände auf den Hebriden. Auch ein wenig Mystik aus alten Geschichten und Legenden hat Isabel Morland geschickt mit ihrer ganz eigenen, traumhaften Erzählweise in das Geschehen eingebunden.
Spannend sind immer wieder die Gedanken und Erlebnisse der jungen Rachel auf St. Kilda, die dort eine zeitweilige Beschäftigung gefunden hat, dort auf den Spuren und mit den Erzählungen ihrer Urgrossmutter im Kopf wandelt. Rachel trauert seit Jahren um ihren geliebten, früh verstorbenen Ehemann. Sie findet dort Ruhe und Halt auf St. Kilda, in der harmonischen Gemeinschaft der anderen Helfer, die dort für den National Trust forschen und arbeiten. Zwei kleine Liebesromanzen würzen dieses Buch zusätzlich mit einem ganz besonderem zärtlichem Flair.
Danke liebe Isabel Morland für dieses wunderbare Leseerlebnis!
Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für dieses grossartige Buch!
Sonntag, 2. Dezember 2018
*Einmal Liebe zum Mitnehmen* von Frieda Bergmann, erschienen im Blanvalet Verlag
*Werbung*
ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0583-8
Erschienen am 15. Oktober 2018
Genre: Liebesroman
Rezension
Inhalt/Klappentext: Wenn alle Träume platzen, musst du dir neue suchen!
Lily steht kurz davor, all ihre Ziele zu erreichen: Ihr Freund Torsten hat fest versprochen, seine Frau endlich für sie zu verlassen und der erste Stern ist der Chefköchin eines Münchner Nobelhotels auch schon so gut wie sicher. Doch dann geht auf einmal alles schief: Freund weg, Job weg, Familie enttäuscht. Lily flüchtet nach Irland zu ihrem leiblichen Vater, zu dem sie in letzter Zeit wenig Kontakt hatte. Doch er versteht sie und weiß: Was Lily braucht ist Ablenkung. Und so bittet er sie, das Haus seiner verstorbenen Schwester an der Westküste auszuräumen. Dort findet Lily eine neue Aufgabe und über Umwege vielleicht sogar die große Liebe ...
Meine Meinung: Vielleicht bin ich mit falschen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, denn das Einrichten eines Cottage in Irland hat nur zu Beginn der Geschichte den geringsten Teil der über vierhundert Buchseiten gefüllt. Auch typisch irische, stimmungsvolle Landschaftsbeschreibungen, die Schilderung der Freundlichkeit der Menschen , sei es im Pub auf dem Land, oder in der aufregenden Millionenstadt Dublin, haben mir persönlich gefehlt. Durch meine vielen Aufenthalte (seit über vierzig Jahren) in der Republik Irland habe ich dieses Land und seine kreativen und zugänglichen Menschen völlig anders, viel bunter und sympathischer kennengelernt. Die Autorin hat zwar sehr viele bekannte Orte genannt, die ihre Protagonistin Lily immer wieder besucht hat, aber ein stimmungsvolles, *Landes typisches Flair* wird leider nicht mit der Aufzählung von Ortsnamen zu Beginn der Kapitel in einer Lektüre vermittelt.
Der Schreibstil erschien mir zu Beginn etwas langatmig und holperig, der Roman nahm dann aber sehr gut Fahrt auf und ich konnte diesen hübschen und gefälligen Liebesroman schnell erlesen. Die Gedankensprünge einzelner Protagonisten waren zwar manchmal nicht einfach nachvollziehbar und es gab für mich öfter Bezugsprobleme in der Zuordnung der wörtlichen Rede zu den Personen.
Die etwas schroffe, eigensinnige, aber sehr sympathische Charakterdarstellung von Lilly, ihrer versnobten deutschen Familie und den männlichen, attraktiven Protagonisten fand ich sehr gelungen und hat dem Roman das "würzige Etwas" verliehen. So konnte ich über die oben genannten Kritikpunkte hinwegsehen und habe einige unbeschwerte Lesestunden genossen. Reizvoll empfand ich die Erwähnung der kleinen, leckeren Gerichte aus der Speisekarte von Lily's Foodtruck *Richard*, die dem Leser eine schmackhafte, gesunde und fantasievolle Küche aufgezeigt haben. Was ein Food Truck ist, wird wunderbar und eindrucksvoll von der jungen Autorin Frieda Bergmann in diesem bunten Roman beschrieben,,,,
Insgesamt hat mir dieser Liebesroman eine schöne Lesezeit geschenkt und mich gut unterhalten.
Meine Bewertung: DREI STERNE *** für dieses gute Buch über das Entstehen einer grossen Liebe.
Mittwoch, 2. Mai 2018
*Reise nach Orkney* von Amy Sackville, erschienen im btb-verlag
Taschenbuch, Broschur
ISBN 978-3-442-71599-2
Erschienen:12.3.2018
*Werbung*
Infos über die Autorin Amy Sackville
Rezension
Donnerstag, 8. März 2018
*Die Rückkehr der Wale* von Isabel Morland, erschienen im Knaur Verlag
Eine wunderbar leichte Liebesgeschichte vor der Kulisse einer kleinen Insel der Hebriden,,,,
- Erscheinungsdatum Erstausgabe :02.11.2017
- Aktuelle Ausgabe : 02.11.2017
- Verlag : Knaur Taschenbuch
- ISBN: 9783426521809
- Flexibler Einband 480 Seiten
- Sprache: Deutsch
- Werbung
Rezension
INHALT/Klappentext:
Ein großer Liebesroman um einen geheimnisvollen Fremden von der neuen deutschen Autorin Isabel Morland vor dem grandiosen Hintergrund einer wilden Hebriden-Insel
Einst hat Kayla ihren Mann geliebt. Doch immer öfter geraten die beiden in Streit, und Dalziel wird so wütend, dass sie Angst vor ihm hat. Da taucht ein Fremder auf der kleinen, abgeschiedenen Hebriden-Insel auf, über den bald allerhand Gerüchte in Umlauf sind. Auch Kayla ist nach der ersten Begegnung mit Brannan sofort fasziniert von diesem Mann, der ein Geheimnis zu hüten scheint. Ihre eigenen, immer stärker werdenden Gefühle für ihn, aber auch das Gerede der Inselbewohner treiben Kayla mehr und mehr in einen inneren Zwiespalt, aus dem es kaum einen Ausweg zu geben scheint …
Meine Bewertung: Knappe VIER **** Sterne für diesen schönen Lese-Abstecher auf die Insel Harris.
Lieben Dank an die Autorin und den Verlag für das schöne Leseexemplar
Freitag, 9. Juni 2017
*Vom Ende An* von Megan Hunter, erschienen im C.H.Beck Verlag
Buchdetails
- Erscheinungsdatum Erstausgabe :18.05.2017
- Aktuelle Ausgabe : 18.05.2017
- Verlag : Beck, C H
- ISBN: 9783406705076
- Fester Einband 157 Seiten
- Sprache: Deutsch
REZENSION
Meine Bewertung: Fünf ***** Sterne für ein grossartiges Buch!












