Dienstag, 23. Januar 2018

*Gemeinsam lesen*


Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die wöchentlich immer Dienstags bei Steffi & Nadja von Schlunzen-Bücher stattfindet. Teilnehmen darf jeder wann immer er Lust und Zeit dazu hat. Die Fragen dürfen auch nach Dienstag noch beantwortet werden.  Bitte benutzt bei einer Teilnahme das Gemeinsam-Lesen Logo! die farbliche Anpassung auf euren Blog ist erlaubt, das Logo darf aber in seinen Bestandteilen nicht verändert werden.

Auch heute bin ich gerne bei Nadja's und Steffi's Leseaktion dabei und stelle Euch ein für mich etwas ungewöhnliches Buch vor, welches mich tatsächlich begeistert!!

                                    EIN FANTASY-BUCH

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

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Ich bin auf Seite 305 und fiebere dem Ende dieses 1. Bandes der *Farbseher Serie* entgegen!



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Am übernächsten Morgen schon begaben sich die vier Freunde auf ihre Mission.


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich bin sehr positiv überrascht worden mit dieser Lektüre . Nachdem ich eigentlich nur Harry Potter, Herr Der Ringe und die Darkover-Serie von Marion Zimmer Bradley kenne, hätte ich nicht gedacht noch einmal auf so eine feine Fantasy Lektüre zu treffen. Greg Walters hat eine sehr lebendige, fantasiereiche  und detaillierte Ausdrucksweise, die auch Emotionen sehr gut zum Leser transportieren. Sein Protagonist Leik wirkt auf mich klug, sympathisch und tatsächlich vernünftig. 
  
4.Gibt es Kinderbücher, mit denen du schöne Kindheitserinnerungen verbindest?
(Moni)
Es sind die gesamten Bücher von Astrid Lindgren , Erich Kästner und Michael Ende, die ich als Kind begeistert gelesen habe, sobald ich diese Fertigkeit erlernt hatte . Das hat im Alter von sieben Jahren schon super funktioniert. Gute Erinnerungen habe ich auch  an das Vorlesen von Märchen in ganz jungen Jahren, hauptsächlich  der Brüder Grimm , aber auch Märchen von Andersen, Hauff und anderen Erzählern. 
 Das waren meine ersten Kontakte zur Bücherwelt. 




Freitag, 19. Januar 2018

*Freitagsfüller*






1.  Ich glaube, heute  mache ich im Garten den SCHNEEENGEL!
2.   Pommes esse ich am liebsten mit den Fingern.
3.  Das Dschungelcamp bei RTL muss ich nicht kennen!
4.  Man sollte immer positiv denken,  sogar in schlechten Zeiten.
5.   Was Kaffee angeht, ich mag ihn, aber er ist ein Suchtstoff!
6.   Ich bin ein Winterkind und habe gute Laune,  das muss am Wetter liegen.
 7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Eintauchen in die Fantasywelt von Greg Walters (Die Geheimnisse der Alaburg) , morgen habe ich geplant, einen Theaterbesuch und Sonntag möchte ich Familienbesuche machen!



Dienstag, 16. Januar 2018

*Gemeinsam Lesen*


Eine Aktion von http://www.schlunzenbuecher.de, bei der ich gerne dabei bin!


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

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2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Letzte Woche sah Dad nach einem Mutterschaf, das er ungefähr eine Stunde zuvor zum  Ablammen 
allein gelassen hatte und das Drillinge gebären sollte."
 Zitat Seite 144

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Das Buch fesselt  bis zur Mitte durch viele  erzählte Ereignisse, die in London passierten, allerdings ist diese Schilderung  für die Hauptprotagonistin sehr schmerzlich und eher eine Beichte.
Es geht in diesem Roman um eine auf Orkney bodenständig aufgewachsene junge Frau, die ihre Heimatinsel in jungen Jahren verlässt und in London ein Suchtproblem bekommt.
Die Rückkehr in ihre windige, wunderschöne Heimat gibt ihr Halt und den Beginn eines neuen Lebens.  
4.Seid ihr schon einmal in die Versuchung gekommen die letzten Seiten eines Buches als erstes zu lesen?(Angela Busch)
Das habe ich vor Jahrzehnten als junges Mädchen schon einmal gemacht, aber schnell gemerkt, dass ich mir damit die Lesefreude verdorben hatte. *Nie wieder* ist mein Motto seitdem. 




Samstag, 13. Januar 2018

*Lied der Weite* von Kent Haruf, erschienen im Diogenes Verlag

Buchdetails

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe :12.01.2018
  • Aktuelle Ausgabe : 12.01.2018
  • Verlag : Diogenes
  • ISBN: 9783257070170
  • Fester Einband 384 Seiten
  • Sprache: Deutsch


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REZENSION

Lebens-Schicksale einer amerikanischen Kleinstadt,,,


INHALT:
 Der Autor Kent Haruf beschreibt  in seinem erfolgreichem Roman das Leben und die Schicksale unterschiedlicher  Menschen sehr ausführlich und bewegend. Sie leben, abgeschieden und ruhig eingebettet ,  in einem amerikanischen Kleinstad-Millieu, einer Stadt namens Holt, im Staat Colorado gelegen. Ein erfolgreicher, bekannter und einprägsamer Roman  von ihm ist auch schon verfilmt worden (Unsere Seelen bei Nacht). 

Da ist die schwangere, siebzehnjährige Schülerin Victoria Robideaux, die von ihrer Mutter in dieser schwierigen Situatuion  keine Unterstützung  bekommt, sondern auf Intervention ihrer Lehrerin Maggie Jones bei zwei alten Junggesellen , verschrobenen, aber gutmütigen Viehzüchtern eine neue Unterkunft bekommt. Die schwierige Situation einer Lehrerfamilie , deren zwei Jungen ohne die Mutter auskommen müssen,  stattdessen bei einer alten, kranken Dame,  Wärme ,Herzlichkeit und Zuwendung erfahren, welche ihnen ihr Vater Guthrie nicht geben kann. Aber es gibt auch eine Kehrseite dieser menschlichen Güte und des Zusammenhaltes der Menschen einer Kleinstadt. 
Unwissenheit, Bösartigkeit, Gleichgültigkeit  und Dummheit treten bei vielen Mitbürgern und  hier, in diesem Roman, bei einigen oft männlichen Protagonisten, grell und schockierend zu Tage. 
Diese unterschiedlichen Lebenswege kreuzen , verflechten und verbinden sich auf herzerwärmende und dramatische Weise,,,,

MEINE MEINUNG:
Kent Haruf  hat mich mit seiner ruhigen, sehr von Abstand und wertfreier Beobachtung geprägten Schreibweise in den Bann gezogen und ich habe das flüssig und angenehm zu lesende Buch in zwei Tagen durchgelesen. Er hält immer  die Lesespannung aufrecht, trotz des Fehlens von Wörtlicher Rede. 
Seine Protagonisten wurden von ihm  sehr sorgfältig dargestellt und beschrieben mit ihren unterschiedlichen Charakteren und in ihren berührenden Lebenssituationen.  Besonders beeindruckt haben mich die beiden alten  Brüder McPheron , die in ihrer einfachen Denkweise den Mut besitzen neue Wege zu gehen und ein unbekanntes , schwangeres Mädchen in ihre lang verwurzelte Lebensgemeinschaft auf der Farm aufzunehmen.  
Eingefahrene Verhaltensweisen junger Menschen, denen Neugier , Dummheit, Aggressivität  und Brutalität zu Grunde liegen, werden eindringlich beschrieben und scheinen wohl nie auszusterben.
Eines möchte ich noch erwähnen:  Man wird als Leser von dieser objektiv beschreibenden Beobachtungsfähigkeit des Autoren angesteckt und kann sich mit keinem der Protagonisten wirklich identifizieren oder gar mitfiebern, wie es bei manchen  Romanen mit Ich-Erzählern leicht geschieht. Ich empfinde das aber nicht Lese-Manko bei dieser Geschichte. 

Meine Bewertung: Eine absolute  Leseempfehlung mit FÜNF *****STERNEN für dieses grossartige Buch über Hilfsbereitschaft und Mitmenschlichkeit! 

Herzlichen Dank an den Autor und Verlag für dieses ansprechende Rezensionsexemplar!


Freitag, 12. Januar 2018

*Freitagsfüller*

Heute ist es diesig und trübe und somit eine gute Zeit für das Ausfüllen des Freitags-Füller von Barbara


1. Eigentlich habe ich  im Moment , heute morgen keine Zeit für den PC, aber der Freitagsfüller wird gemacht.
2.  Das Katerchen sitzt an meiner rechten Hand.
3.  Spät am Abend ist es mit einem Buch vor der Nase immer sehr gemütlich.
4. Tee trinken, abwarten und sehen was passiert.
5.  Das Jahr 2017 war ein gutes Jahr!
6.  Du weisst, dass du alt bist und fühlst das Alter  zum Glück nicht im Kopf.
 7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend , morgen habe ich geplant, das gleiche und Sonntag möchte ich im Wald  beim Wandern den Tag geniessen!

Versteckte, heimliche  Frühlingsboten. Danke für das Bild R. 


Mittwoch, 10. Januar 2018

* Cover theme day *


Heute ist wieder der *Cover theme Day* von der lieben Charleen. Bei dieser Aktion mache ich gerne mit. Ihre Frage lautet:

"Zeige ein Cover mit nur einer Person drauf"

Das fällt mir gar nicht schwer, vor zwei Tagen habe ich eine Rezension geschrieben über dieses Buch:

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Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil und es ist ein Klassiker der walisischen Literaturszene. Meine Meinung zum Buch findet ihr im Beitrag von vorgestern, Montag, den 8.1.18.


Dienstag, 9. Januar 2018

*Die Rose von Tibet* von Lionel Davidson, erschienen im Penguin Verlag

Buchdetails

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe :01.12.1994
  • Aktuelle Ausgabe : 09.10.2017
  • Verlag : Penguin
  • ISBN: 9783328100034
  • Flexibler Einband 544 Seiten
  • Sprache: Deutsch




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Rezension



INHALT/KLAPPENTEXT:

Januar 1949: Der britische Filmemacher Hugh Whittington soll auf einer Expedition in der Nähe des Mount Everest ums Leben gekommen sein. Doch sein Stiefbruder Charles gelangt an Informationen, die ihn an Hughs Tod zweifeln lassen. Er ist entschlossen, nach Tibet zu reisen und ihn zu finden, doch die Grenzen des Landes sind abgeriegelt. Auf gefährlichen Pfaden gelangt Charles schließlich ins verbotene Land, wo sein Bruder sich in einem Kloster aufhalten soll. Doch statt auf Hugh trifft er dort auf eine faszinierende Frau mit einem tödlichen Geheimnis …

MEINE MEINUNG:
Ich hatte mir von diesem Roman und Klappentext sehr viel Abenteuer, spannende Beschreibungen  über Land und Leute versprochen , wurde aber leider enttäuscht und muss nach langer Lese-Zeit zugeben: 
Es war ein Buch, welches mich nicht begeistern konnte!
Die langatmigen  und umständlichen Epiloge am Anfang und Ende des Buches lassen den Leser unbefriedigt und ohne Spannung zurück. Den Schreibstil des Autoren empfand ich als sprunghaft und unruhig. Man rätselt immer wieder wie er in diese oder die nächste Begebenheit so schnell hineinkommen konnte. Ich habe beim Lesen ganz oft Langeweile empfunden durch umständliche Formulierungen und Beschreibungen von Situationen und Gedanken des Protagonisten.
Meine Gedanken konnten laufend abschweifen und das bedeutet meistens ein Todesurteil für die Lektüre.
Mich störte auch die abschätzige Meinung des Protagonisten über die Verhaltensweisen der einheimischen Bevölkerung. Seine westlich geprägte, arrogante Geisteshaltung kam sehr deutlich zum Ausdruck und hat mich ganz klar verärgert. Ich empfand diese Geschichte teilweise als skurril und der Lehrer und Stiefbruder  Charles erschien mir mit seinem Verhalten oft nicht authentisch. Vielleicht liegt  meine Unzufriedenheit auch an der unruhigen Lesezeit über die Weihnachtstage. Ich habe den berühmten *roten Faden* immer nur mit viel Sucherei wiedergefunden und plötzlich war die Farbe verblasst oder hatte gar gewechselt. 
Es war einfach wohl leider das falsche Buch zum falschen Zeitpunkt für mich,,,,möge sich der interessierte Leser aber immer ein eigenes Bild  machen, denn ich wertschätze jeden Autor und seine anstrengende Arbeit.

Meine Bewertung: ZWEI ** Sterne für ein Buch, welches mich nicht begeistern konnte!

Herzlichen Dank an den Autor und den Verlag für die Bereitstellung des  Leseexemplars.

Montag, 8. Januar 2018

*Das Leben der Rebecca Jones* von Angharad Price, erschienen bei dtv

Buchdetails

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe :01.12.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 05.05.2017
  • Verlag : dtv Verlagsgesellschaft
  • ISBN: 9783423145640
  • Flexibler Einband 176 Seiten
  • Sprache: Deutsch






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Rezension

INHALT:  
Dieser Roman erzählt die Biografie  der Familie Jones , die seit ca. 1000 Jahren eine  abgelegene Farm in Wales  bewirtschaftet. Wir verfolgen die aktuellen Familiengeschehnisse aus dem Tal Tynybraich in einem Zeitraum von ca. einhundert Jahren vom Beginn des 20. Jahrhundert bis 2012, erzählt von der Ich-Erzählerin Rebecca, die mit  ihren Eltern und dem Bruder Bob die Farm hütet und nebenher als Näherin zuhause arbeitet.  In der Familie tritt immer wieder ein Gendefekt von unheilbarer Blindheit auf. Drei Brüder von Rebecca sind davon betroffen und werden im zarten Kindesalter mit drei Jahren von den Eltern auf eine Blindenschule zur Ausbildung geschickt. Sie üben als erwachsene Menschen akademische Berufe aus, haben aber zeitlebens eine enge Verbindung zu ihrer Familie, Farm und der walisischen Heimat.  Alle Familienmitglieder sind literarisch sehr belesen und bewandert. Es gibt eine alte Bücher-Familentruhe mit  verschiedenen Schriften und Werken, auch  des Vorfahren Hugh Jones. Rebecca und ihre Geschwister haben von kleinauf darin gelesen und gestöbert….

KLAPPENTEXT: „Das Leben einer Frau.Die Stille eines walisischen Tals. Eine Geschichte von Tradition und Wandel voller Innigkeit und Würde.“

MEINE MEINUNG: Die poetische , lyrische , leise Sprache, deren Angharad Price sich in ihrem wunderbaren Roman bedient, hat mich sehr berührt. Ich habe mit grossem Interesse diese Familiengeschichte verfolgt .  Kleine und viele grosse Katastrophen, wie der Tod der jungen Schwägerin Kate, die ein Neugeborenes und ein  Kleinkind hinterlässt, ebenso wie die Blindheit einiger  Geschwister. Der blinde William, die schon über sechzigjährigen Eltern von Rebecca und sie selber kümmern sich selbstlos und rührend um die Kleinen und unterstützen Sohn und Bruder BOB auf unglaubliche Weise.  All das und viele andere Ereignisse  werden ohne Hast, Aufgeregtheit oder Anklage geschildert und bestechen durch die Schlichtheit der Worte und Sätze. Die wunderbare Landschaft, ihre Romantik , die  Heimatliebe  von  Rebecca und ihrer Familie zum diesem Landstrich , haben auch mich bezaubert!
Trotz der schweren, körperlichen Arbeit auf der Farm ist die ganze Familie geistig sehr rege. Ich finde das ist  bewundernswert.  Aber es ist auch ein grosses Geschenk, welches Rebecca  mit ihrem immerwährenden zur Verfügung stehendem Leben ihren Leuten gibt.  Sie opfert sich auf für die Familie , dem Fortbestehen von Traditionen und verzichtet auf persönliche Liebe und Familie zugunsten ihrer Geschwister, Eltern und Heimatliebe.

Das ca. einhundertsiebzig Seiten enthaltende Taschenbuch wird mit wertvollen alten  Original - Bildern der Familie Jones dokumentiert und vor jedem Kapitel finden wir Zeilen des schreibenden Vorfahren Hugh Jones.
Zitat  Kapitel 2 , Seite 47:
„Siehe, der Winter ist fort, vorüber ist die Zeit des Regens, und wieder zum Vorschein kommen die Blumen der Erde, und wieder zu hören ist der Vögel Gesang: Mit jedem Tag verweilt das Licht länger, und immer wieder blickt hoch aus ihrem Himmelszelt die Sonne, und nichts kann sich entziehen ihrer Glut. 
Hugh Jones , 1774

Meine Bewertung für dieses schöne Werk : FÜNF***** grossartige STERNE!

Vielen Dank an die Autorin und den dtv-Verlag für dieses wunderbare Rezensionsexemplar!

Freitag, 5. Januar 2018

*Freitagsfüller*

Der erste Freitags-Füller des Jahres 2018 von Barbara!

Ich wünsche allen Lesern ein gutes neues Jahr , vor allem ein aufregendes und spannendes Lesejahr!!

Es regnet und stürmt seit Tagen und ich komme mit dem Lesen und Rezensionen verfassen nicht voran, da immer noch Besuch im Haus ist , der betreut werden darf :-) !



1. Gestern abend war es recht turbulent mit  zwei Kleinkindern, die während der Ferienzeit die Nacht zum Tage machen ;-) .
2. Was erwartet uns wohl dieses Jahr?
3. Das lustigste  zu Jahresbeginn sind die guten Vorsätze einiger Menschen, die nach drei Tagen wie der Schnee in der Sommersonne hinweg schmelzen.
4.  Urlaubsfragen werden gestellt, wo soll es denn jetzt hingehen?
5. Ich sage abwarten , und er sagt ab in den Schnee!
6.  Ein Ziel , und wir müssen es irgendwie finden.
 7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen kinderfreien Abend - vielleicht ;-)  , morgen habe ich geplant, ein chinesisches Gericht zu kochen und Sonntag möchte ich wie so oft , in den Tag hineinleben!




Montag, 1. Januar 2018

*WUNDER Weisse Tage* von Jeanette Winterson, erschienen im WUNDERRAUM Verlag

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Dieses Buch hat mich gerade noch rechtzeitig am 29.12.17 erreicht, um die zwölf winterlichen  Geschichten zu geniessen, die sich ein wenig an die Rauhnächte anlehnen. Es ist sehr ansprechend aufgemacht und bietet  Geschichten und ungewöhnliche Rezepte zum Nachkochen, zur  Unterhaltung, zum Nachdenken und Diskutieren,,,,
Die zwölf Rauhnächte

Buchdetails

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe :16.10.2017
  • Aktuelle Ausgabe : 16.10.2017
  • Verlag : Wunderraum
  • ISBN: 9783336547852
  • Fester Einband 320 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • Autorin Jeanette Winterson

REZENSION

Ich sah das Buch, nahm es in die Hand und war sofort verzaubert. Das Buch hat eine edle Ausstattung mit schlichtem, klassischen Anspruch , versehen mit einem netten Lesebändchen.

Zitat Seite 227 : "Und jetzt die 12 Tage von Weihnachten bis Dreikönig: Schmausen, Wärme, Erholung, Freude, Besinnlichkeit , Singen, gute Taten, Mitgefühl und eine gewisse Sinnhaftigkeit des Lebens."

Die in Grossbritannien sehr bekannte Autorin Jeanette Winterson nimmt den Leser mit in ihre  aufregende Welt der Fantasie, der Mythen , unseren Wünschen und Empfindungen während der Weihnachtszeit und der 12 magischen Nächte zwischen Heiligabend und den ersten Tagen des neuen Jahres. Sie erzählt ihre zwölf Geschichten in einem immer neuen Schreibstil, angepasst an das jeweilige Thema. Sie verwandelt ihre Gedanken und Themen immer wieder neu und lässt den Leser von einer Geschichte zur nächsten ungeduldig fliegen.  
Es geht in dieser Lektüre um viele menschliche Emotionen wie das Verstehen um  den * Geist der Weihnacht *, die Kraft der Liebe , des Verzeihen unseres eigenen Versagens und dem unserer Mitmenschen. Der Schrecken einer Gespenstergeschichte (Die Mistelbraut) kommt ebenso überzeugend aus ihrer Feder, wie das liebevolle , mitmenschliche Kümmern um eine andere Person in  der Erzählung *Die SchneeMama*. Vertrauen, Zuwendung, Mitmenschlichkeit leben, träumerisch und romantisch angehaucht sind diese zauberhaften Geschichten. 

Gewürzt hat Jeanette Winterson dieses Potpourri mit Plaudereien am Ende jeder Geschichte über  klassische, englische Rezepte, die hierzulande nicht so bekannt sind, aber trotzdem mit etwas Engagement leicht nachzukochen sind, wie zum Beispiel ein schöner Glühwein aus Rot- und Portwein, sowie mit  Gewürzen wie Ingwer, Zimt, Lorbeerblatt, Rohrzucker und einer mit Nelken gespickten Apfelsine, was in dem Fall ja auch bei uns wohlbekannt ist. Bei Mince Pies mit einer Mischung aus Mincemeat sieht es hier in Deutschland schon anders aus. 
In diesen Plaudereien nimmt sie den Leser auch mit zu ihren Bekanntschaften mit anderen Autoren/innen wie Ruth Rendell, die unter dem Namen Barbara Vine auch sehr interessante Bücher geschrieben hat. Auch sehr persönliche Erlebnisse mit Eltern und Lebenspartnerinnen kommen offen und mit viel Mut ehrlich zur Sprache. 
Dieses schöne Buch ist ein kleiner Schatz, den ich sicher gerne an jedem Weihnachtsfest aus dem Regal holen werde um mich auf diese wunderhafte Zeit des Jahres einzustimmen.

Herzlichen Dank an die Autorin und den Wunderraum Verlag für  die Zusendung dieses grossartigen Leseexemplars.

Meine Bewertung : FÜNF ***** Sterne für diese zauberhafte Lektüre.