Komm mit mir in meine Welt der Bücher! So bunt, wie nur ein Blumengarten sein kann, ist auch die Auswahl meines Lesestoffs! Was gibt es Schöneres als dorthin zu reisen? DU findest bei mir Besprechungen über neue Literatur aus unterschiedlichen Themen, wie Gegenwartslektüre aus den Bereichen Frau und Familie, historische Romane, Liebe und Fantasy. Ich berichte hier hobbymässig über meine gefundenen und gelesenen Neuerscheinungen, sowie über meine Lieblingslektüren.
Wikipedia
Freitag, 15. Mai 2026
*Schwesternland* von Katharina Fuchs - erschienen im Droemer Verlag
Dienstag, 12. Mai 2026
*DER LETZTE LEUCHTTURM* von Michael Pedersen - erschienen im Dumont Verlag
*Werbung, unbezahlt, Rezensionsexemplar*
https://www.dumont-buchverlag.de/buch/michael-pedersen-der-letzte-leuchtturm-9783755800620-t-7741
Mein Leseeindruck:
Der an sich zweifelnde und immer wieder mit Gedankenspielen um seinen Suizid ringende Schriftsteller Firth reist als Feriengast auf eine kleine Leuchtturminsel. Sie heisst Muckle Flugga, eine im Norden gelegene Insel der Shetlands. Er beabsichtigt seinem Leben nun dort ein Ende zu setzen. Doch es kommt völlig anders als geplant. Die aufkeimende Freundschaft mit Ouse, dem Sohn des Gastgebers und Leuchtturmwärters der Insel verändert alles.
Das Wetter dort ist rau und wild. Tosende Stürme und Wellen sowie viele einsame Stunden begleiten den Alltag, denen alle Lebewesen der Insel, Mensch und Tier ausgesetzt sind. Ouse ist ein sensibler junger Mann , der seit dem Tod der Mutter unter den oft gewalttätigen Launen und Handlungen seines Vaters leidet. Sein Trost und imaginärer Freund ist der Geist des Schriftstellers Robert Louis Stevenson, mit dem er Zwiegespräche in seinem Atelier führt. Er verbringt dort viel Zeit mit dem Stricken von Pullovern , dem Weben von Teppichen. Das Entwerfen von neuen Mustern in seinem geliebten Skizzenbüchern gehört zu seinen liebsten Tätigkeiten. Zusätzlich sorgt er für das leibliche Wohl auf der abgeschiedenen Insel für seinen Vater und die Feriengäste. Als Firth und Ouse sich näher kennenlernen, entwickelt sich eine enge und harmonische Freundschaft zwischen den beiden jungen Männern. Der hartherzige, in patriarchalen Strukturen denkende Vater versucht diese zarte Freundschaft mit Gewalt und zorniger Bösartigkeit zu verhindern. Sein Sohn erscheint ihm zu weich und sensibel , stellt sich nicht den harten Anforderungen des Berufes eines Leuchtturmwärters. Firth, der Schriftsteller und malende Vogelkundler wird vom Vater laufend vor Ouse der Lächerlichkeit und einer naiven Unfähigkeit in allen Lebenssituationen preisgegeben. Doch Firth hält dagegen und erzählt Ouse heimlich vom möglichen, freiem Leben in Edinborough als freischaffender Künstler. Und wir begegnen der jungen Figgie. Sie stellt mit Ihrem Boot und Fahrten zur Insel sowie den Proviantlieferungen den Kontakt zur Aussenwelt her und klärt Firth über die Vergangenheit der kleinen Leuchtturmwärter - Familie auf.
Das Lesen des Buches mit seinen außerordentlich, schönen, feinsinnigen Sätzen war ein Lesefest für mich, welches ich auf jeder Seite langsam und dafür umso ausgiebiger genossen habe. Zauberhafte, bildgewaltige Satz - und Wortkombinationen haben mich begeistert und ich danke dem Autor und dem deutschen Übersetzer Stephan Kleiner ganz herzlich für diese herrlichen, poetischen Anregungen und Begriffe. Die stimmige, einsam gelegene Atmosphäre der rauen See wurde ebenso gut transformiert wie die empathischen Gedanken und Gefühle der beiden Protagonisten zueinander.
FÜNF ***** STERNE für diese grossartige Lektüre.
Herzlichen Dank an den Autor und den Dumont Verlag für das gebundene Rezensionsexemplar mit dem wundschön gestaltetem Cover und dem komfortablen Lesebändchen.
Montag, 11. Mai 2026
*Wochenrückblick vom 4.5.-10.5.26*
Sonntag, 3. Mai 2026
*Wochenrückblick vom 27.4.-3.5.26*
Getan: Diese Woche war es relativ ruhig bei mir! Ausser der üblichen, täglich anfallenden Haus- und Gartenarbeit, dem Lesen und Rezensieren habe ich nicht viel anderes gemacht, denn der allgemeine Pollenflug , vor allen Dingen von Birke, Eiche, Buche, Gräsern, der Obstblüte, Raps und was weiss ich noch ;-) , hat meine Laune und das Allgemeinbefinden ziemlich beeinträchtigt.
Gedacht: Warum werden diese Beschwerden von Jahr zu Jahr immer heftiger? Mein Immunsystem wird wohl schwächer,,,,ist meine persönliche Erklärung.
Geärgert: Mir fällt grad nichts Wichtiges ein - auch gut!
Gefreut: Ein netter Abend bei Freunden und dem Verzehr einer leckeren Lachs-Lauch-Quiche war ein kleiner Lichtblick an einem Abend . Ein ausgiebiger Rundgang durch ihren Garten und das Wachsen der Kräuter, Stauden und Blühen der Bäume wurden bewundert. Über den erfrischenden und schönen Besuch eines 10 -jährigen Enkelkindes von Freitag bis Sonntag.
Gesehen: Eine Serie über zusammengewürfelte 14 - jährige Jugendliche aus ganz Deutschland, die zusammen die 9. Klasse in Norwegen verbringen möchten. Für ein ganzes Jahr! Das hätte mir in meiner Jugend auch gefallen.
GELESEN: *Mirabellentage* gelesen und rezensiert, welches mich ziemlich enttäuscht hat. Siehe unter diesem Beitrag zu erlesen. Ich nehme mir vor den gehypten Büchern der sozialen Medien nicht mehr so viel Aufmerksamkeit zu widmen !
Nun wünsch ich euch eine gute (Lese)Woche!
Tschüss
Mittwoch, 29. April 2026
*Mirabellentage* von Martina Bogdahn - erschienen im Kiepenheuer & Witsch Verlag
*unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar* https://www.kiwi-verlag.de/buch/martina-bogdahn-mirabellentage-9783462013542
Meine Meinung zum Buch:
Ein unbeschwertes Dorfleben, irgendwo im fränkischen Bayern am Brombachstausee gelegen: Die Autorin zeichnet ein buntes Bild einer heilen Welt. Blühende Obst- und Gemüsegärten, der Duft von frisch gebackenem Brot sowie fleißige, ehrliche und gottesfürchtige Menschen spielen in dieser stimmigen, wenn auch etwas weltfremd dargestellten Gemeinde die tragende Rolle.
Inmitten dieser behüteten Gemeinschaft steht als moralische Instanz der Pfarrer Josef Heubeck zusammen mit seiner Haushälterin Anna Nass, die er seit Kindertagen kennt und schätzt. Anna ist die gute Seele der Gemeinde: Sie sorgt für den Pfarrer und organisiert unermüdlich Gruppenangebote für Kinder, Jugendliche und Senioren. Doch als der Pfarrer eines Morgens nach dem Genuss einer Schwarzwälder Kirschtorte tot in der Küche aufgefunden wird, bricht für die 55-jährige Anna ihre wohlgeordnete Welt zusammen. Plötzlich muss sie sich völlig neuen Herausforderungen stellen – von der Organisation der Beerdigung bis hin zur Einführung des neuen Pfarrers Fridtjof, der von der Nordseeküste stammt und Plattdeutsch spricht.
Doch geht es in dieser Dorfgemeinschaft tatsächlich so harmonisch und friedlich zu, wie es den Anschein hat?
Die 336 Seiten konnten mich davon leider nicht überzeugen. Zwar lässt sich das Buch durch den naiven, recht einfachen und gefälligen Schreibstil sehr zügig lesen, doch der Inhalt blieb hinter meinen Erwartungen zurück. Wir erfahren viel über Annas Herkunft, ihre Eltern und ihre lebenslange Freundschaft zu Josef. Durch die häufigen Rückblenden beschlich mich jedoch laufend das Gefühl, einem altbackenen Denken der 1950er-Jahre beizuwohnen – obwohl die Handlung im Jahr 2010 spielt.
Zudem gab es für meinen Geschmack zu viele übertriebene, skurrile und beinahe abstruse Ereignisse mit Tieren und Menschen, die beim Lesen eher Unbehagen als Freude auslösten. Aus Spoilergründen möchte ich hier nicht zu tief ins Detail gehen, aber diese merkwürdigen Begebenheiten drängten den eigentlich ernsthaften und guten Ansatz – nämlich Annas Neuanfang und ihre Lebensplanung – völlig in den Hintergrund.
Ihre tiefe Verbundenheit zur Natur, zum Wald und zu ihrem geliebten Marillenbaum im Pfarrgarten hätte eine schöne Basis gebildet. Auch die Anekdoten über die originellen Dorfbewohner wirkten auf mich oft zu überzeichnet. Ein Beispiel: Das Aufbewahren von Leichenasche in einer alten Kakaodose (auch wenn es dem Wunsch des verstorbenen Pfarrers entsprach) gab meinem Lesevergnügen einen herben Dämpfer. Das entspricht schlicht nicht meiner Vorstellung von Humor.
Fazit:
Ein leicht zu lesender Roman mit einer sympathischen Grundidee, der sich für mich jedoch zu sehr in skurrilen Übersteigerungen verlor.
*** DREI STERNE
Herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag für die Zusendung des gebundenen Rezensionsexemplars.
Martina Bogdahn, geboren 1976 in Weißenburg, ist auf einem Einödhof in Mittelfranken aufgewachsen und hat in Nürnberg Kommunikationsdesign studiert. Sie lebt und arbeitet als Fotografin in München. Ihr Debütroman »Mühlensommer« stand monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.
Sonntag, 26. April 2026
*Wochenrückblick vom 20.4.-26.4.26*
GETAN: Die letzte Woche wurde wieder durch kleine Kurzreisen in meine Heimatstadt Hildesheim und nach Braunschweig aufgelockert. Ein Überraschungsbesuch bei einer Schwägerin hat uns viel Freude bereitet und schöne Neuigkeiten wurden ausgetauscht. Aufregende, aber doch erholsame Tage haben wir mit drei Enkelkindern verbracht, sie betreut, gehütet, gespielt miteinander. Auf dem Wochenmarkt konnte ich herrliche neue Kräuter erstehen, wie Salbei, Dill, Minze und kleine, hängende Erdbeerpflänzchen mit roten Blüten. Das hatte ich noch nie gesehen. Der Gärtner hat mir sein Ehrenwort gegeben, dass die Früchte süss und wohlschmeckend sein werden. Ich bin gespannt!
GEDACHT: Ich muss dringend schneller, mehr, öfter lesen am Tag - sonst komme ich mit meinen Rezensionen in Zeitdruck.
GEÄRGERT: Ich versuch mich nicht mehr über Kleinigkeiten im Privaten zu ärgern ! Die Weltpolitik geht mich nix an, da ich nichts verändern kann.
GEFREUT: Über die Entwicklung der Enkelkinder, die laufend Neues dazulernen.
GESEHEN: Das Grossstadtleben empfinde ich als anstrengend, zu laut und hektisch. Der viele Verkehr, sowie Menschenaufläufe machen mich nervös. Ich liebe mein Dorf und das Kleinstadtleben.
GELESEN: Ich bin mal wieder in vier Büchern gleichzeitig unterwegs und mag die Abwechslung der unterschiedlichen Themen. *Moonfleet*, *Der letzte Leuchtturm* und *Schwesternland* regen mich an und gefallen mir durch ihre jeweilige Andersartigkeit. Ausserdem tauche ich am Abend immer noch mit *Talita* für einige Seiten in die Welt der KI und Fantasy ab.
Ich wünsch euch eine gute Woche! Bis zum nächsten mal.
TSCHÜSS
Freitag, 24. April 2026
*Wir Töchter* von Oliwia Hälterlein - erschienen im C.H.Beck Verlag
*Werbung. Unbezahlt, Rezensionsexemplar*
Erschienen am 20.2.26
https://www.chbeck.de/haelterlein-toechter/product/39931273
Oliwia Hälterlein, geboren 1986 in Bydgoszcz, ist Autorin, Dramaturgin, Moderatorin und Dozentin. Sie studierte Slawistik, Vergleichende Literatur-, Kultur- und Theaterwissenschaft in Salzburg, Krakau, Berlin und ist Absolventin des renommierten Deutschen Literaturinstituts in Leipzig (DLL). 2020 erschien ihr Essay «Das Jungfernhäutchen gibt es nicht» im Maro Verlag. «Wir Töchter» ist ihr Debütroman.
REZENSION:
Dieser interessante Debütroman der jungen Autorin konfrontiert die Leser*innen mit den absolut unterschiedlichen Lebensläufen dreier Frauen einer polnisch stämmigen Familie.
Marianna, Róza und Waleria aus Polen kommen auf unterschiedlichen Wegen und in verschiedenen gesellschaftlichen Zeiten mit Deutschland in Berührung. Sie machen jeweils ganz persönliche Erfahrungen im positiven wie auch im negativen Sinne. Der Roman erzählt feinfühlig und voller Empathie mit den drei Frauen diese Erlebnisse und zeigt uns Leser*innen wieviel gesunder Menschenverstand, Charakterstärke und Durchsetzungsvermögen in jeder dieser Frauen unterschiedlicher Generationen steckt. Er erklärt auch feinfühlig und leidenschaftlich wie sie ihre Beziehungen zueinander mit viel Liebe, Zuneigung, aber auch lebensnaher Kritik, realistisch betrachten und/oder bewertet haben.
Die Autorin erzählt in bunter und der Situation angepasster Sprache, lebhaft und sehr genau das polnische Leben aus dem ländlichen Bereich, den Städten, aus Zeiten des Krieges und der Umbrüche nach der kommunistischen Herrschaft. Sie beobachtet wie sich die Migrationserlebnisse der beiden letzten Generationen mit der familiären Prägung durch Grossmutter Marianna vermischt haben. Auch beeindruckt beim Lesen, wie sich die zärtliche und verständnisvolle Beziehung zwischen der im Erwachsenenalter kinderlosen Enkeltochter Waleria und der Grossmutter entwickelte.
Olivia Hälterlein berichtet in mehreren Zeitsträngen, die oft sehr abrupt beginnen oder enden. Es bedarf eines genauen, ruhigen Lesestils und guter Orientierung im Text um damit klar zu kommen. Die Autorin hat laufend polnische Begriffe, kurze Redewendungen in polnischer Sprache in ihrem Roman eingebunden. Das wirkt stilistisch sehr interessant und bringt die Leser*in eine stimmige Atmosphäre. Diese Ausdrücke werden zwar in einem Glossar übersetzt, aber längst nicht alles wird erwähnt und ich habe mich sehr in meinem Lesefluss dadurch stören lassen. Das empfand ich als sehr schade für diese ungewöhnlichen und guten Debütroman und ich hoffe sehr, dass sich Leser*innen dadurch nicht vom Buch abschrecken lassen. Denn dieser Roman beschreibt ein sehr treffendes Gesellschaftsbild über vergangene und aktuelle, heute bestehende Beziehungen zwischen Polen und Deutschland und ist eine absolute Leseempfehlung.
VIER **** STERNE.
Herzlichen Dank an die Autorin und den C.H.Beck Verlag für die Zusendung des gebundenen Leseexemplar.
INHALT / KLAPPENTEXT:
Die Geschichten von Frauen werden nicht vergessen, sie werden oft gar nicht erst erzählt
"Wir sind Magd, Köchin, Frau, Mutter, Tochter, Schwester. Wir können alles gleichzeitig, umkreisen uns selbst und alle anderen, bis uns schwindelig wird. Wir leben im Sand, auf zerriebener Zeit, auf Wegen ohne Spuren. Wir sind Schwestern und wir sind Töchter und wir sind nicht blutsverwandt. Wir sind auf Sand gewachsen. Unter Birken, Kiefern und Trauerweiden. Wir sind im Sand verwurzelt. Unsere Verwandtschaft liegt im Sand."
Eine Familie, zwei Jahrhunderte, drei Frauen - ihre Geschichten sind miteinander verwoben wie die Seidenfäden der Spinnen am Ende eines langen Sommers. Die Großmutter, Marianna, wächst am Ende des Zweiten Weltkriegs auf und führt das Leben einer einfachen Bäuerin.
Ihre Tochter Róza wäre im vom Sozialismus geprägten Dorf ihrer Mutter geblieben, wäre da nicht Szymek mit den feinen Händen. Wären da nicht die Stadt Gdansk und Schuhe, die auf Asphalt klackern. Wäre da nicht die Solidarnosc-Revolution. Und wäre da nicht irgendwann ein Kind, dem Róza ein Zimmer für sich allein wünscht.
Róza verlässt Polen Ende der 1980er Jahre und ihre Tochter Waleria wächst im Westen des wiedervereinigten Deutschlands auf. Sie verlernt ihre Muttersprache und die Welt ihrer Babcia Marianna, einst ihr Zuhause, rückt in immer weitere Ferne. Doch als die erwachsene Waleria erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann, stellen sich ihr unerwartete Fragen: Was bedeutet es, die Letzte zu sein? Was schuldet Waleria den Frauen in ihrer Familie? Und welche Geschichten gehen mit ihr zu Ende?
Mit poetischer Klarheit und erzählerischer Raffinesse verknüpft Oliwia Hälterlein Alltag und Erinnerung, Körper und Sprache, Herkunft und Zukunft - und beschreibt das unsichtbare Band, das die Frauen einer Familie verbindet.
Montag, 20. April 2026
*Wochenrückblick vom 13.4.-19.4.26*
GEDACHT: Im hohen Alter noch so geistig lebhaft, und aufmerksam zu sein ist ein Geschenk des Lebens, welches ich allen Menschen die mir am Herzen liegen und mir selbst auch wünsche.
GEÄRGERT: Über das ewige Hin und Her in der politischen Berichterstattung der Medien - vor allem die ständig wechselnden Aussagen und Streitereien der Politiker*innen ärgern mich.
GEFREUT: Fünf neue Leseexemplare sind bei mir eingezogen und laden zum Stöbern und Lesen ein.
Über diese Zeilen der lieben Sheena aus ihrer neuen Kolumne :
Ich entscheide mich, das Buch aufzuschlagen statt mein Handy.
Ich entscheide mich, noch ein Kapitel zu lesen, obwohl der Tag voll war.
Ich entscheide mich dafür, dass Lesen nicht erst dann stattfinden darf, wenn alles andere bereits erledigt ist.
https://sheenascreativworld.blogspot.com/2026/04/kolumne-zeit-vs-lesen.html
GESEHEN: Einen Thriller aus dem 2. Weltkrieg über Spionagetätigkeiten mit Brad Pitt aus dem Jahr 2016. Er kam mir erstaunlich jung in diesem Film vor.
GELESEN: TALITA, eine Dystopie , die mich merkwürdigerweise beruhigt und oft abends in den Schlaf bringt. Es passiert einfach nichts Bedeutsames in diesem Buch - ausser dass alle Menschen erschreckend kontrolliert werden und in Klassen eingeteilt sind. Die KI und Roboter sind immer beobachtend präsent, ermöglichen ein halbwegs funktionierendes, schlimm reglementiertes Gesellschaftsleben unter der Erde, welche in einem dicken, lebensfeindlichen Eispanzer gefangen ist,,,,,, Das Buch habe ich auf der Leipziger Buchmesse gekauft aus Sympathie mit der Autorin.
Immer noch *WIR TÖCHTER* , in dem ich oft über die Aussprache und Bedeutung mancher polnischer Worte rätsele, aber schon einiges dieser Sprache dadurch lerne. Ernsthaft lerne? Dazu erscheint mir die Sprache zu kompliziert.... nicht mehr in diesem Leben. Mein Lesefluss wird laufend gestört durch diese zwar interessante polnisch sprachige Stileinlage mit einem Glossar im Buch, indem nicht alles verzeichnet ist.
Ich wünsch Euch eine gute, neue Woche!