Dienstag, 14. November 2017

*Gemeinsam lesen*

Eine Aktion von *Gemeinsam Lesen*

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
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Ich bin auf Seite 121.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Diese Insel ist mein

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ein total witziges , interessantes und fiktives Buch von Margaret Atwood. Sie beschreibt das Scheitern von Felix , einem Theterregisseur, der sich daraufhin unter einem anderen Namen einen  neuen Job als Theatermacher in einem Gefängnis sucht und dort mit den Insassen das von seinen Widersachern am Theater  verschmähte Stück *Der Sturm* von Shakespeare aufführt. Sein Beweggrund : Rache an denen, die ihm seine Karriere vermasselt haben. Ein Staatsminister und sein damaliger Kollege sind die Schuldigen.

Margaret Atwood schreibt hier einen Roman in einer Reihe (Hogarth Shakespeare bei Knaus) in Gesellschaft mit anderen Autoren wie Jo Nesbø , Jeanette Winterson, Tracy Chevalier, Edward St Aubyn, Anne Tyler, Howard Jacobson, angelehnt an das Stück * Der Sturm* von William Shakespeare.

Der obige Link ist schon hilfreich und wichtig zu lesen, wenn man  das Stück *Der Sturm* nicht kennt. Wenn man sich NICHT etwas darüber informiert , versteht man das Buch von Margaret  Atwood nicht. 
Ich find diese Lektüre einfach *klasse* ! 
4.Rezensierst du jedes Buch? Oder nur Rezensionsexemplare oder Bücher, die du unbedingt mit anderen teilen möchtest?
Ich rezensiere jedes neue Buch, welches ich von einem Verlag bekommen kann. Die Bücher wähle ich mir allerdings alleine aus und frage bei den Verlagen danach an.  Ansonsten natürlich  auch gerne alle  Bücher, die mir besonders gut gefallen!  

Montag, 13. November 2017

*Das Glück an Regentagen* von Marissa Stapley erscheinen im Rowohlt Polaris Verlag

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  • Erscheinungsdatum Erstausgabe :07.11.2017
  • Aktuelle Ausgabe : 07.11.2017
  • Verlag : ROWOHLT Taschenbuch
  • ISBN: 9783499291708
  • Flexibler Einband 304 Seiten
  • Sprache: Deutsch
Autorin Marissa Stapley

REZENSION

INHALT/Klappentext:
Wenn Geheimnisse eine Liebe zerstören, kann die Wahrheit sie wieder heilen?
Tausend Inseln unter einem Himmel voller Tropfen. Das ist Maes Heimat, ein kleiner Ort am St. Lorenz Strom. Hier in Alexandria Bay hat Mae nicht nur als Kind ihre Eltern verloren, sondern auch ihre erste große Liebe Gabe. Eines Tages war er einfach verschwunden. Und so ist auch sie gegangen.
Zehn Jahre später: Mae kehrt zurück nach Alexandria Bay, in das Inn ihrer Großeltern, um sich von einer schlimmen Trennung zu erholen. Aber ihre Großeltern haben sich verändert. Geheimnisse werden gelüftet, die ein neues Licht auf Gabes Verschwinden werfen. Lässt sich die Vergangenheit zurückerobern, und damit die Chance auf das Glück? 

MEINE MEINUNG:
Um in das Buch gut beim Lesen hineinzukommen , musste ich mir schon ein wenig Zeit geben. Am Anfang irritierte mich der unstete Schreibstil der Autorin sehr. Sie sprang in ihren Ausführungen hin und her zu Orten und Ereignissen aus Gegenwart und Vergangenheit, mischte alles wild durcheinander und ich war auf so ein Lesepuzzle nicht eingestellt, welches ich im übrigen auch nicht besonders schätze.
Auch die Einordnung des Buches in ein bestimmtes  Genre ist eine sehr persönliche Sache. Man kann diese Lektüre als traurige, mit Problemen durchsetzte  Familiengeschichte ansehen oder auch als romantische, fast kitschige Liebesgeschichte erlesen. Ausgestattet mit den Themen Kindesmisshandlung, Alkoholmissbrauch, Lebenslügen und Altersdemenz. Die Liebe steht oft unter einem unglücklichen Stern, aber die mehr oder weniger interessanten *Empfehlungen für Regentage* vor jedem Abschnitt des Buches trösten über manche Enttäuschung beim Lesen hinweg. Sie sind teilweise sehr realitätsnah und alltagstauglich wie zum Beispiel auf Seite 253:
„Ist es Sonntag? Kaufe die New York Times und lies sie von Anfang bis Ende durch.“
Oder auf Seite 149:
„Wenn es regnet , macht einer von uns Feuer. Zieh dir einen Sessel heran, such dir ein Buch aus - und genieße es.“
Das könnte ja tatsächlich zum Glück an einem Regentag führen ;-).

Es ist ein Buch für zwischendurch, zum Zeitvertreib und ohne grossen literarischen  Anspruch an das Verständnis des Lesers.
Der Epilog hat mir insgesamt  am besten gefallen und enthält einen lebenstauglichen Ratschlag am Ende:
„Alles endet irgendwann. Man darf keine Angst davor haben, weil das Leben eben so ist. Man muss es leben, die Schönheit darin sehen und aufhören, sich ständig um Kleinigkeiten Sorgen zu machen, wie zum Beispiel darum, ob es bald regnet.“ 

Meine Bewertung : Drei *** gute Sterne.

Vielen Dank an die Autorin und den Rowohlt Polaris Verlag für das Leseexemplar. 






    Freitag, 10. November 2017

    *Das Gold des Lombarden* erschienen im Rowohlt Taschenbuchverlag


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    Buchdetails

    • Erscheinungsdatum Erstausgabe :20.10.2017
    • Aktuelle Ausgabe : 20.10.2017
    • Verlag : ROWOHLT Taschenbuch
    • ISBN: 9783499270888
    • Flexibler Einband 448 Seiten
    • Sprache: Deutsch


    Autorin Petra Schier

    REZENSION

    Inhalt/Klappentext:

    Köln, 1423. Aleydis de Bruinker ist noch nicht lange mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet, als dieser unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt. Man findet ihn erhängt – hat er sich das Leben genommen? Aleydis will das nicht glauben. Und tatsächlich: Sie entdeckt Male, die auf einen Mord hinweisen. 
    Potentielle Täter gibt es genug, Golatti hatte viele Feinde. Die junge Witwe stellt Nachforschungen an. Zu Hilfe kommt ihr dabei ausgerechnet Gewaltrichter Vinzenz van Cleve, dessen Vater der größte Konkurrent Golattis war. Wider Willen beginnt sie van Cleve zu vertrauen, der der Wahrheit verpflichtet scheint und doch ein düsteres Geheimnis hegt. Schon bald schwebt Aleydis in großer Gefahr, und es sieht aus, als sei ihr einziger Verbündeter in den Mord verstrickt …

    MEINE MEINUNG:
    Das Buch war meine erste Lektüre von Petra Schier und hat mich angenehm überrascht. Stimmungsvoll  zeigt  sie dem Leser  das mittelalterliche Köln und man erhält bunte und abwechslungsreiche Bilder des damaligen Stadtleben und wird sehr gut in diese ganz andere Welt eingeführt.  Es ist ein schöner, klassisch aufgestellter,  historischer Roman, indem Petra Schier auch die Charaktere und Persönlichkeiten der  Protagonisten eindrucksvoll  gezeichnet hat. 
    Die junge, offene Aleydis hat sofort mein Herz erobert, wobei ihre sprachliche Ausdrucksweise  und ihr Denken über gewisse Verhaltensweisen mir ab und an sehr modern erschienen. Das hat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan, sondern man ist dadurch schneller und einfacher in die Geschichte eingetaucht. Aleydis hat das Herz auf dem rechten Fleck, wirkt  durch ihre Unerfahrenheit  und Naivität  in Geldgeschäften sehr schutzbedürftig. Auch andere Charaktere, wie die der Knechte und des einfachen Volkes hat die Autorin eindrucksvoll  dargestellt  und man kann erkennen, dass sie mit diesen Personen auch sehr gut den weiteren Verlauf  dieser neuen Buchreihe ausarbeiten wird. 
     Der Gewaltrichter Vinzenz van Kleve  erkennt Aleydis Unsicherheit  und nimmt die junge Witwe unter seine Fittiche , hilft ihr bei dem Durchsetzen des normalen Geschäftsgebaren in einer Männerwelt, die Aleydis als Frau und Geldwechslerin  nicht akzeptieren möchte. Die mafiösen Verstrickungen ihres verstorbenen Mannes, die für sie jetzt erst deutlich zu Tage treten, schaden ihrem Ansehen sehr. Es geht bis zu tätlichen Angriffen  auf  die junge Frau in den Winkeln und Gassen der Stadt. Die Aufklärung des Mordes an ihrem geliebten Ehemann stellt die junge Frau vor ungeahnte Herausforderungen, die sie taff und energisch annimmt. Eine leise, aufkommende Liebesbeziehung gibt der Geschichte noch einen besonderen Reiz,,,,

    Das ansprechend gestaltete Buchcover verspricht einen klassischen, soliden, historischen Roman, der auch so beim Leser ankommt.

    Meine Bewertung: Vier **** Sterne für diesen klassischen, historischen Roman.

    Herzlichen Dank an die Autorin und den Rowohlt Verlag für die Zusendung des Leseexemplares!



    *Freitagsfüller*

     Eine Aktion von Barbara. Herzlichen Dank dafür!

    Guten morgen, heute haben wir echtes Novemberwetter und es ist Zeit für ein paar Gedanken dazu.

    1.  Im November freue ich mich am meisten auf gemütliche Nachmittage bei Kerzenschein, heissem   Tee und einer schönen Lektüre.
    2.  Ich lese und ich bin sofort glücklich. Naja, Das kommt schon ein wenig auf das Buch an..
    3. Es ist genau hier, in dem Leben, indem ich mich befinde.
    4. Fallender Regen  beruhigt mich.
    5. Wasser ist ein unglaublich kostbares Gut. Wir müssen es mehr schätzen!
    6.  "Kochmaschine",  sagte meine Großmutter zu ihrem mit Holz oder Kohle zu befeuerndem Kochherd.
    7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Wochenende und alles mögliche, morgen habe ich geplant, ein spanisches Gitarrenkonzert zu besuchen und Sonntag möchte ich den Tag einfach nur geniessen und mich vielleicht auf etwas Schnee einstellen!

    Danke für das Bild an R.


    Montag, 6. November 2017

    *Seit du da bist* von Fabio Volo, erschienen im Diogenes Verlag

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    Buchdetails

    • Erscheinungsdatum Erstausgabe :25.10.2017
    • Aktuelle Ausgabe : 25.10.2017
    • Verlag : Diogenes
    • ISBN: 9783257300543
    • Flexibler Einband
    • Sprache: Deutsch
    • Autor Fabio Volo

    REZENSION

    INHALT: Nicola und Sofia treffen sich zufällig in Rom und beide empfinden sofort die berühmte *Liebe auf den ersten Blick* füreinander. Nach kurzer Zeit ziehen sie zusammen und geniessen eine sehr glückliche Zeit ihrer erstaunlichen Harmonie und Zuneigung miteinander.
    Nachwuchs meldet sich an und die Zukunft erscheint dem jungen, innig verbundenen Pärchen nun vollkommen,,,,

    MEINE MEINUNG: Diese wunderschöne Roman-Hymne über eine außergewöhnliche, wunderschöne  Beziehung und deren Weiterentwicklung wurde von einem MANN verfasst. Fabio Volo hat in sehr sympathischer Weise und in einem prägnanten , ansprechendem Schreibstil, der völlig ohne *Kitsch* daherkommt, einen tollen Roman verfasst. 
    Der Hauptprotagonist Nicola erzählt in der Ich-Form offen und liebevoll vom Kennenlernen und Leben mit seiner grossen Liebe Sofia. Alles erscheint perfekt und nun soll ein Baby diesen Lebenstraum krönen. Wer selber diese Lebensphase schon durchlaufen hat, erahnt nun bald beim Lesen die kommenden Ereignisse, die der Autor bewegend aus der Sicht eines Mannes erzählt und bewertet. Sofia und Nicola verändern sich allmählich beide, werden zu Beginn der neuen Lebensumstände auf das Äusserste gefordert, leiden unter Schlafmangel, dem immer gleichen, routinemässigen Ablauf des Familienlebens. Sofia, die Mutter widmet sich ganz dem kleinen Leo, der von Nicola noch nicht so bedingungslos wie von der Mutter angenommen wird. Fabio Volo beschreibt sehr intensiv wie sich der Vater, von Sofia und ihrer Liebe zu ihm, zurückgesetzt fühlt, sich in die Arbeit flüchtet, Rat und Aussprache bei seinen männlichen Freunden sucht und letztendlich erkennt, dass sein Leben und seine Beziehung zu Sofia nie mehr so sein wird, wie es einmal war. 
    Zitat Seite 164: Oft ging es mir tierisch gegen den Strich, dass sich plötzlich alles nur noch um Leo drehte, so dass ich rund um die Uhr beschäftigt war und für nichts und niemanden mehr Zeit hatte, schon gar nicht für mich selbst. Doch was mir am meisten Angst machte, war die Erkenntnis, dass es kein Zurück mehr gab,denn nun war ich für den Rest meines Lebens dazu verdonnert, Vater zu sein.
    Diese schwierigen, für die Psyche anstrengenden  Neuentwicklungen und Veränderungen der Beziehungen in einer Lebenspartnerschaft hat der Autor echt, realistisch und einfühlsam  geschildert, so dass ich sehr beeindruckt wurde beim Lesen des Buches.

    Zitat Seite 15 : Das Entscheidende für eine Beziehung ist nicht,ob man sich noch liebt, sondern ob es gelingt, die beiden durch das Zusammenleben veränderten Persönlichkeiten in Einklang zu bringen.

    Dieses sehr beeindruckende Statement aus der Sicht eines  jungen Mannes kann ich nur jedem Pärchen und auch gerade jungen, werdenden Eltern empfehlen, damit sie eine leise Ahnung bekommen, wie sich durch den Familienzuwachs auch die eigenen Persönlichkeiten verändern können - zum Positiven wohlgemerkt, aber es kann eben auch ein anstrengender Prozess sein.
    Aus eigener Lebenserfahrung kann ich dem Autor abschliessend beipflichten:
    Alles wird wieder gut! 
     Das Familienleben , die Liebe mit und zu dem Kind, das Sexualleben und natürlich das allgemeine Miteinander auch!
    Meine Bewertung für diesen ansprechenden Roman FÜNF***** STERNE !

    Herzlichen Dank an den Autor und den Diogenes Verlag für dieses grossartige Rezensionsexemplar!


       

    Samstag, 4. November 2017

    *Wintersterne*von Isabelle Broom, erschienen im Diana Verlag

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    • Erscheinungsdatum Erstausgabe :09.10.2017
    • Aktuelle Ausgabe : 09.10.2017
    • Verlag : Diana
    • ISBN: 9783453359109
    • Flexibler Einband 448 Seiten
    • Sprache: Deutsch

    Rezension

    INHALT:  Das Buch erzählt uns die Lebens - und Liebesgeschichten von drei recht unterschiedlichen Frauen, die sich per Zufall im winterlichen Prag in einem Hotel kennenlernen und sehr mutig von ihren unterschiedlichen Erfahrungen berichten. Da sind die ältere Hope mit einer gescheiterten Ehe und einem Liebhaber an ihrer Seite, die junge, quirlige Fotografin Megan , unterwegs mit ihrem besten Freund und die auf ihren Bräutigam wartende romantische Sophie, die kurz vor ihrer Hochzeit steht.
    Das winterliche Prag mit seinen freundlichen Menschen bezaubert alle,,,,

    MEINE MEINUNG: Ich bin sehr schnell in diese leicht und einfach zu lesende Geschichte hineingekommen. Der Schreibstil hat mich zu Beginn nicht so begeistert , wie ich es erhofft hatte. Er war in meinen Augen einfach *nicht besonders* und hat mich nicht  ausreichend gefesselt. Ich konnte das Buch ohne Bedauern öfter an die Seite legen und dann schnell wieder einsteigen.  Die Autorin beschreibt die drei Frauen und ihre unterschiedlichen Lebens- und  Stimmungslagen sehr minutiös und man wird schnell mit ihnen vertraut. Doch eine gewisse, prickelnde Spannung bleibt in manchen Erzählabschnitten öfter aus, oder wird nicht genügend ausgebaut.  Die Story  plätschert über 400 Seiten immer so dahin . Manchmal hatte ich als Nicht-Kennerin von Prag  sogar das Gefühl in einem Reiseführer zu blättern. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass sich alles anders und begeisternder liest, wenn man die Stadt kennt und  persönliche Erlebnisse damit verbinden kann.   
    Das wunderschöne Cover verspricht Gemütlichkeit und eine winterliche, stimmige Atmosphäre. Dieses Versprechen hält das Buch auch ein, wir lernen viele gemütliche Lokale, Schnee, Eiseskälte und charmante, hilfsbereite Menschen kennen , hören bei interessanten Gesprächen mit und geniessen im Kopf das winterliche, wohl wunderschöne Prag.  

    Es ist ein angenehmes und erfreuliches Buch, dem ich einige nette Lesestunden verdanke und im Genre Liebesromane drei *** gute Sterne vergebe. 

    Herzlichen Dank an die Autorin und den Diana-Verlag für das stimmungsvolle Rezensionsexemplar!



    Freitag, 3. November 2017

    *Freitagsfüller*

    Eine  Aktion zum Schreib-Lücken füllen  von http://scrap-impulse.typepad.com 

    Guten morgen , heute haben wir wieder eine Woche hinter uns und mir wird immer am Freitag bewusst, wie schnell die Zeit , das Leben uns alle mitnimmt. Die ersten fröhlichen  Laternengänge der Kinder erhellen die dunklen Nachmittage und *Laterne, Laterne - Sonne, Mond und Sterne* wird hoffentlich noch lange gesungen ,,,,,  


    1. Heute bin ich erstaunt und erfreut über einen Bericht in meiner Zeitung. Ein Kätzchen hat das Alter von 31 Jahren erreicht , das sind in Menschenjahren 120 Lebensjahre!
    2. Ab und zu nutze ich auf Buchmessen meine Visitenkarten.
    3. St. Martin,  in meiner Kindheit *hoch zu Ross*  hat früher den Kindern gebackene  Martinshörnchen geschenkt. Ein schöner , alter Brauch, der an das Teilen erinnern soll.
    4. Ist es ein Zeichen von Dummheit oder besonderer Hinterhältigkeit , wenn Politiker twittern?
    5. Die Lösung aller logistischen Transportprobleme auf dieser Welt  müsste mal jemand erfinden.
    6. Im Übrigen  dürfen wir nie die Hungernden Menschen aller Kontinente vergessen.
    7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich einen gemütlichen Koch-Abend mit meinem Mann, morgen habe ich geplant ein Orgelkonzert zu besuchen und Sonntag möchte ich den Tag lieber im Haus verbringen. Es soll 12,5 mm Regen geben!




    Mittwoch, 1. November 2017

    *Das Licht der Insel* von Jean E. Pendziwol, erschienen im Penguin Verlag

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    • Erscheinungsdatum Erstausgabe :16.10.2017
    • Aktuelle Ausgabe : 16.10.2017
    • Verlag : Penguin
    • ISBN: 9783328101611
    • Flexibler Einband
    • Sprache: Deutsch
    Autorin Jean E. Pendziwol

    Rezension

    INHALT:
    Elizabeth und ihre Zwillingsschwester Emily wachsen auf einer Insel am abgeschiedenen Lake Superior in den 1920er Jahren glücklich, naturverbunden und ohne andere Spielkameraden oder öffentlichen Schulbesuch, mit dem Beobachten von Pflanzen und Tieren frei und ruhig  auf. Der liebevolle Vater versieht dort seinen Dienst als Leuchtturmwärter. Die Mutter, eine Halbindianerin und zwei ältere Brüder, gehören auch zu den Angehörigen, die in vielen Dingen des täglichen Lebens nur auf sich gestellt sind. Wir begleiten die Familie bei Wind und Wetter, dem Kampf um das Überleben mit einer vorbildlichen Vorratswirtschaft und dem tapferen Ertragen von Sturm, Kälte, Nebel, Eis und sommerlicher Hitze am See. 

    Wir lernen auch die erblindete alte Elizabeth kennen, die in einem Altenheim lebt, dort auf die junge Morgan trifft und dem jungen Mädchen aus ihrem Leben erzählt . Morgan leistet dort eigentlich Sozial-Arbeitsstunden ab, da sie beim verbotenen Sprayen von Kunst-Bildern auf einen Zaun ertappt wurde. Im Gegenzug liest Morgan ihr aus plötzlich wieder aufgetauchten alten Tagebüchern des Vaters und Leuchtturmwärters vor, die jahrelang verschollen waren und die  wohl Charles, der ältere Bruder verwahrt hatte,,,,,


    MEINE MEINUNG:
    Diese wunderbare,  manchmal traurige und doch so ergreifende Familiengeschichte, hat mit ihrer poetischen Erzählweise der Autorin mein Herz ganz tief berührt. Die beiden Mädchen, Zwillinge, wachsen naturverbunden in einer liebevollen Beziehung zueinander und dem Vater auf. Elizabeth fühlt eine grosse Verantwortung  und Zuneigung zu ihrer Schwester Emily, die autistische Wesenszüge aufweist, nie spricht , aber über grosses Talent zum Beobachten der Natur und zum Zeichnen verfügt. Diese Liebe der beiden Kinder zueinander hat die Autorin authentisch und für den Leser sehr bildhaft und schön dargestellt. 

    Die Autorin erzählt diesen Roman  abwechselnd in mehreren Erzählsträngen aus der Sichtweise von Elisabeth, Morgan und Arnie Richardson, der aber nur kurz dabei auftritt. Das ganze Buch liest sich sehr flüssig und die Autorin hält bis zum Ende eine unglaubliche Spannung und Dynamik aufrecht. Ein Familiengeheimnis entwickelt sich überraschend und die alte Elizabeth und die junge Morgan, die wenig über ihre Familie und Herkunft weiss, bei ihrem Grossvater aufgewachsen ist, kommen sich durch die gemeinsamen Lesungen und Erzählungen immer näher.   
    Die Charaktere der beiden Hauptprotagonistinnen und auch die der anderen Familienmitglieder hat Jean E. Pendziwol sehr sorgfältig entwickelt und beschrieben. 
    Morgan entdeckt Zeichnungen von Emily, die ihren eigenen Bildern sehr ähneln, wird immer neugieriger und Elizabeth erfährt viel Neues und einiges an dramatischen Ereignissen aus ihrer Familie durch die Aufzeichnungen des Vaters,,,,,,,  

    Meine Bewertung: FÜNF ***** STERNE im Genre Familiengeschichte!

    Herzlichen Dank an das Bloggerportal in der Random House Group für dieses wundervolle Rezensionsexemplar.



    Montag, 30. Oktober 2017

    *Ich treffe dich zwischen den Zeilen* von Stephanie Butland, erschienen im Knaur TB

    • Erscheinungsdatum Erstausgabe :02.10.2017
    • Aktuelle Ausgabe : 02.10.2017
    • Verlag : Knaur Taschenbuch
    • ISBN: 9783426520758
    • Flexibler Einband 320 Seiten
    • Sprache: Deutsch
    • Produktinformation


    REZENSION

    INHALT: Loveday trägt einen ungewöhnlichen, traditionellen Namen aus Cornwall, ist eine taffe, junge und sehr zurückhaltende Frau mit Tatoos und Piercings, die zusammen mit dem liebenswerten Archie in einem Antiquariat arbeitet. Sie ist vom Lesen und von Büchern so besessen, dass sie auch am Körper Buchzitate als Schmuck und Prägung trägt.
    Als plötzlich Kisten mit Lieblings-Büchern aus ihrer Vergangenheit im Antiquariat auftauchen, verliert sie die Fassung. 
    Doch welche Lebensereignisse haben sie überhaupt zu dieser  Buch-Leidenschaft gebracht? Und von wem und woher stammt diese ihr sehr bekannte Lektüre?

    MEINE MEINUNG: 
    Die Autorin bringt den Leser durch ihre sensiblen und flüssigen Beschreibungen der Gedanken der jungen Loveday schnell und sehr präzise in die Welt der jungen Frau. Eine Welt der Bücher in einem Antiquariat, die sie voll ausfüllt und Kontakte zu ihrer realen Umwelt nur auf das Nötigste beschränkt. Sie hat sich vom normalen Umgang mit anderen Menschen zurückgezogen, lebt zufrieden und hat viele Taktiken entwickelt, echten Gesprächen und Annäherungen zu anderen Menschen aus dem Weg zu gehen.
     Zum Glück arbeitet dort  aber auch ihr Chef, der liebevoll auf sie achtende Archie, der ihre kleinen Befindlichkeiten und Ticks gut einschätzen kann. 

    Stephanie Butland lässt Loveday in der Ich-Form von sich als Hauptprotagonistin erzählen und  man erfährt langsam und behutsam, was die junge Frau als Kind in ihrer Familie erfahren hat. Das sind die behütende Liebe ihrer Eltern, das unbeschwerte Aufwachsen in Geborgenheit und Vertrauen zu den geliebten Eltern. Dass diese schönen Erfahrungen ihr im Alter von zehn Jahren plötzlich, gewaltsam und unvorhergesehen genommen werden , erschreckt und beunruhigt den aufmerksamen Leser. Loveday verliert ihr gesamtes Lebensumfeld und ihre Lebensmitte und hat diese nie aufgearbeiteten Verletzungen mit in ihr Ewachsenenleben genommen. 
    Sie erlebt Gewalt in der Beziehung zu dem Wissenschaftler Rob, beendet diese kurze Schwärmerei und erst Nathan findet einen Weg in ihr Herz durch berührende Poetry-Slam Gedichte und seinen sanften, sie vollkommen akzeptierenden Charakter. . Die Entwicklung der Liebe dieser jungen Menschen zueinander wird emotional sehr packend, bildhaft und berührend von der Autorin erzählt. Man geniesst als Leser die Besuche von Nathan im Antiquariat und freut sich , dass er Loveday dazu bringt in einem Lokal an von ihm organisierten Auftritten junger Poetry-Slam Künstler teilzunehmen und  sogar nun auch ihre eigenen Gedichte vorzutragen.  
    Loveday taucht mehr und mehr in das reale Leben auch ausserhalb von ihren eigenen Buchwelten ein und muss sich nun ehrlich und ENDLICH ihren bisher verdrängten Gefühlen und Erlebnissen durch die Verletzungen in Ihrer Kindheit und während des Aufwachsens stellen……

    Meine Bewertung: FÜNF*****STERNE für diesen sehr schönen, emotionsgeladenen und dramatischen Roman. 
    Dankeschön an die Autorin und den Knaur Verlag für dieses gefühlvolle Leseexemplar.




    Freitag, 27. Oktober 2017

    *Freitagsfüller*

    Der Lückentext zum Ausfüllen von Barbara


    1. Ach du je, heute ist ja schon wieder Freitag . Ich habe im Moment viel zu tun, aber den Lückentext lasse ich nicht aus!
    2. Manchmal habe ich das Gefühl, die Internetbeiträge vieler User haben kein Niveau.
    3. Halloween mag ich nicht so besonders, aber da der Ursprung des Brauches in Irland liegt, akzeptiere ich das Theater mit einem belustigten Blick auf diesen Hype.
    4.  Eine Einigung unserer politischen Landschaft  ist vielleicht doch möglich.
    5. Aufpassen, die Strassen können glatt werden durch Blätter und Abfälle von Maschinen der landwirtschaftlichen Betriebe.
    6.  Ich habe doch tatsächlich schon die ersten Weihnachtsgeschenke.
    7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meine Familie , morgen habe ich geplant, ein Herbstevent zu besuchen und Sonntag möchte ich die freie Zeit bei schlechtem Wetter  zum Lesen nutzen!

    Sanddorn