*unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar*
INHALT/KLAPPENTEXT: Vor Jahrzehnten verschwand Fenja Lorenzens ältere Schwester spurlos. Jetzt wird sie endlich erfahren, was damals wirklich geschah.
Es ist Spätsommer, als Journalistin Anna März nach Sylt zurückkehrt, um der 85-jährigen Fenja Lorenzen bei der Suche nach ihrer Schwester Martje zu helfen. Denn nach einer Sturmnacht im Jahr 1958 verliert sich jede Spur von ihr. Anna ahnt nicht, dass Martje sich damals in den charismatischen Strandpiraten Hark verliebt hatte und sich nach einem Schiffsunglück auf die Insel Amrum retten konnte. Fenja dagegen scheint mehr über Martjes Verschwinden zu wissen, als sie bereit ist zuzugeben. Je tiefer Anna gräbt, desto klarer wird, wie kompliziert das Verhältnis der Schwestern gewesen sein muss, die sich als Kinder abgöttisch liebten, bevor das Schicksal sie auseinanderriss. Und da ist auch noch Eric, für den Annas Herz nach wie vor schlägt …
Eine Reise nach Sylt, Amrum, Föhr ... Dieser fesselnde Wohlfühlroman lässt einen beim Lesen den Sand unter den Füßen spüren!
Feelgood meets Familiensaga: Nach Band 1, Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben, der Platz 7 der SPIEGEL-Bestsellerliste belegte, folgt hiermit die mitreißende Fortsetzung und der Abschluss von Gabriella Engelmanns bewegender Sylt-Dilogie.
Die gebürtige Münchnerin entdeckte in Hamburg ihre Freude am Schreiben und fühlt sich im Norden pudelwohl. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Daseins als Romanautorin. Ihre Liebe gilt Nordfriesland, einer Region, die sie regelmäßig bereist und in der sie gern in einem Häuschen am Deich leben würde.
Meine Meinung zum Buch:
Vor einem Jahr durfte ich den ersten Band der Dilogie *Die Bücherfrauen von List, Der Gesang der Seeschwalben* als Leseexemplar lesen und rezensieren. Ihr könnt den Beitrag über die Suchfunktion des Titel hier auf der Seite auch gern nachlesen. Nun habe ich den zweiten Band *Der Duft des Strandhafers* erhalten und erzähle euch von dem neuen Buch.
Die Suche nach der verschollenen Martje läuft im zweiten Band mit Hochdruck weiter, mit Leidenschaft vorangetrieben durch die Hamburger Journalistin Anna März. Die Autorin hat ihr Buch wieder in verschiedene Zeitstränge aufgeteilt und hält die Spannung sehr hoch mit immer neuen Informationen über die beiden Halbschwestern Fenja und Martje und deren unterschiedliche Lebensgeschichten.
Der romantische und poetische Schreibstil der Autorin gibt diesem stimmigen Wohlfühl Roman eine ganz besondere Ausstrahlung. Das Wellenrauschen der Nordsee, der raue Wind, das Kreischen der unterschiedlichen Seevögel, viele bunte Pflanzenbilder bilden einen passenden Hintergrund, der im Kopf beim Lesen nebenher immer präsent bleibt. Schöne Naturbeschreibungen laden zum Träumen ein und der Sand rieselt fast fühlbar um meine Füsse beim Lesen. Viele Hinweise auf bekannte Bücher und deren Autor*innen geben diesem Buch zusätzlich einen Lese-Mehrwert für begeisterte Buchfans. Sogar einen Hauch Mystery hat die Autorin durch das wiederholte Auftauchen des bekannten Klabautermann BO in brenzligen Situationen eingefügt.
Meine einzige Kritik besteht darin, dass die Ereignisse im letzten Drittel des Buch nach meinem Empfinden plötzlich zu schnell und etwas gedrängt erzählt wurden.
Man kann wunderbar in diese besondere Buch-Atmosphäre, spielend auf den Inseln, Sylt, Amrum und Föhr eintauchen und einer geheimnisvollen, verschlungenen Familiengeschichte folgen - die sich mit vielen Verletzungen der Protagonist*innen darstellt , am Ende aber gut und zufriedenstellend auflöst,,,,,,
Meine Bewertung: Vier **** Sterne.
Herzlichen Dank an die Autorin und den Knaur Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplar !
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