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Mittwoch, 12. September 2018

*Jenseits des breiten Flusses*von Sarah Maine, erschienen im Goldmann Verlag

*Werbung*. Mir wurde ein kostenloses Leseexemplar zur Verfügung gestellt, dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung. 


REZENSION

INHALT/Klappentext: Schottland 1893: Die 19jährige Evelyn Ballantyre macht sich auf, ihren Vater auf eine Reise nach Kanada zu begleiten. So kann sie die Grenzen des herrschaftlichen Anwesens hinter sich lassen, das für sie in den letzten Jahren eher ein Gefängnis als ein Zuhause war. Seit jener schicksalhaften Nacht, in der zwei Menschen starben, und ihr Jugendfreund, der Stallbursche James Douglas, der Tat beschuldigt fliehen musste. Doch als sie in der kanadischen Wildnis unverhofft auf James trifft, drängen die dunklen Geheimnisse der Vergangenheit an die Oberfläche. Und Evelyn muss sich entscheiden, wo ihre Zukunft liegt …


MEINE MEINUNG:

Ich hatte mich eigentlich bei der Anforderung des Buches auf eine Abenteuergeschichte in der kanadischen Wildnis gefreut, aber meine Erwartungen haben sich leider nicht ganz erfüllt. Der Roman plätscherte zu Anfang auf mindestens hundert Seiten langsam vor sich hin, in denen nicht viel passierte. Meine Ungeduld wuchs von Seite zu Seite , zumal die beiden Hauptprotagonisten Evelyn und James recht unscheinbar erschienen und keine  fesselnde Ausstrahlung besaßen. Zufällig treffen sie in Kanada wieder aufeinander. Ich empfand als Leser diese vielen Zufälle als zu offensichtlich konstruiert. Einen guten Zugang zu ihren Wünschen, Charakteren und Empfindungen zueinander bekam ich leider auch nur mässig.  James war etwas älter als Evelyn, sie kannten sich aus Kindertagen vom schottischen Anwesen. SIE schwärmt für ihn, ER beachtet sie wenig, sieht sie immer noch als das, was sie einmal war. Ein Kind. Auch in Kanada ändert sich zunächst nicht allzuviel an dieser Situation. Diese sanfte Schwärmerei wird leicht und einseitig aus Sicht der jungen Evelyn beschrieben. Sie erscheint nun zwar als junge, moderne Frau ihrer Zeit,  trotz allem hat sie ein so naives Weltbild, dass es mich oft entsetzt hat.  Die ganze Reise mit ihrem Vater und dessen Freund Larsen, das Aufeinandertreffen mit dem ausgewanderten James und die Suche nach dem Mörder und die Erklärungen  für die vergangenen Morde in Schottland, die Gespräche, Begegnungen darüber untereinander, wirken gesteuert, harmlos und ohne Schwung und Esprit. Der Schreibstil der Autorin erschien mir flüssig und angenehm zu lesen, aber es fehlen Spannungsbögen, die den Leser immer weiter tief in die Geschichte und zum Verständnis der Protagonisten hineinführen.  

Es war keine schwierige Lektüre , dafür aber eine unendlich langweilige Thematik, dabei hätte man aus dieser Reise in die Wildnis so viel machen können, sogar verbunden mit einer romantischen Liebesgeschichte und der Aufklärung der Morde, welche der Leser übrigens recht früh durchschaut. 

Es fehlen einfach Herzblut, Leidenschaft und eine emotionale Begeisterung, die von der Autorin nur mangelhaft und zögerlich vermittelt werden. 

Die wilde und eindrucksvolle kanadische Landschaft, die indianische Bevölkerung werden eindrucksvoll in schönen Bildern geschildert, aber auch das ist nicht gerade spannungsfördernd für den Lauf der Geschehnisse. 


Meine Bewertung: DREI *** Sterne für dieses Buch.  

Mein Dank geht an die Autorin und den Goldmann Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares. 



Kommentare:

  1. Da bist Du mit drei Sternen ja noch großzügig, liebe Angela.

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    1. Ja Anne ,,, die Rezi liest sich sehr ungehalten. Das hast DU gut erkannt ;-) ! Aber es ist noch ein *gutes* Buch ! Buchbesprechungen sind ja immer sehr subjektiv.

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